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Serie Gesund Durch Die Dunkle Jahreszeit (1)
Mit Sport zu mehr Gesundheit

Serie Gesund Durch Die Dunkle Jahreszeit (1): Mit Sport zu mehr Gesundheit
Trainer Manfred Reyntjes mit Lasse Schütz auf dem Gerät. FOTO: Gottfried Evers
Kevelaer. Längst haben die meisten Fitnessstudios nicht mehr die Kraftprotze im Visier. Heute geht es um Kräftigung, Beweglichkeit und Steigerung der Ausdauer. Das "allround sports" gehört in der Region am gesamten Niederrhein zu den ersten Adressen. Von Anja Settnik

Niederrhein Sie sind 20, 40 oder 60 Jahre alt, in Ausnahmefällen auch zehn oder 80 - es gibt keine Altersgruppe mehr, die in einem guten Sportstudio nicht etwas für sich tun könnte. Zumal die Motivation, gesund zu bleiben oder fitter zu werden, nicht an die Jugend gebunden ist. Schon lange fühlten sich im Klever "allround sports" unterschiedlichste Arten von Menschen gut betreut. Seit vor einem halben Jahr der Gründer und Eigentümer Kurt Otten sein Sportzentrum im Tichelpark an das Krefelder Unternehmen "inoges ag" verkauft hat, wird noch intensiver am Schwerpunkt "Gesundheit" gearbeitet.

Denn unter der Holding der inoges ag agieren bundesweit 30 eigenständige Therapie- und Gesundheits-Einrichtungen mit dem Namen "salvea", die sich auf stationäre und ambulante medizinische Rehabilitation spezialisiert haben. Schwerpunkte bilden die Bereiche Orthopädie, Neurologie, Kardiologie, Rheumatologie und Geriatrie. Die Marke "salvea " ("Ihr möget gesund sein") steht im Gesundheitswesen als Garant für Qualität, Innovation, ausgezeichneten Service sowie ein hohes Maß an Patienten- und Kundenzufriedenheit. Der Slogan "Lust auf Gesundheit" steht für Prävention und Rehabilitation.

Wer das Foyer des "allround sports" betritt, sieht schnell einige Planentwürfe an der Wand hängen, die vom anstehenden Umbau im Inneren des Gebäudes künden. "Wir wollen die Qualität im Ganzen erhöhen, uns als Spezialisten für die ambulante Reha und für gesundheitsorientierte Fitness empfehlen", sagt Geschäftsführer Patrick Prehn. Ob es um Prävention oder um ärztlich verordnete Rehabilitation gehe - die neue offene und lichtdurchflutete Trainingsfläche wird sich über 1900 Quadratmeter erstrecken. Neben den Geräten fürs Kraft-, Herz-Kreislauf- und Zirkeltraining wird auch die Fläche für das Core-Training spürbar erweitert, zudem gibt es neue Kursräume. Oben entstehen regelrechte Behandlungszimmer für die ambulante Reha.

Den meisten Sportlern dürfte der Fitnesspark im Erdgeschoss vollauf genügen. Beim ersten Besuch steht der Eingangstest an. "Dabei verschaffen wir uns einen Überblick über den Menschen, der da vor uns steht: Hat er Vorerkrankungen, stimmen Gewicht und Fettwerte, was ist sein Ziel?"

Patrick Prehn, von Hause aus Sportlehrer, und seine elf weiteren ausgebildeten Trainer verlassen sich nicht aufs Augenmerk, sondern nutzen modernste Technik, um festzustellen, wo Muskulatur fehlt, bei wem mehr an der Ausdauer getan werden muss oder wo vielleicht Balance und Koordination fehlen. "Wo uns das angezeigt vorkommt, schicken wir die Leute erst zum Arzt, bevor wir mit dem Training beginnen", versichert Prehn.

Der Wunsch nach allgemeinem "fitter werden" sei das Standardziel, oft werde auch der Wunsch nach Gewichtsabnahme formuliert. "Ich erkläre dann, dass dafür aber schon einige Monate nötig sind. Der Kunde muss sich mindestens zweimal in der Woche etwa anderthalb Stunden Zeit nehmen - dann können wir viel erreichen", erklärt der erfahrene Trainer. Und: Das Bewusstsein müsse da sein, etwas für seine eigene Gesundheit tun zu wollen. "Da ist erst einmal jeder für sich selbst verantwortlich.

Der "Durchschnittsbesucher" des allround sports sei 46 Jahre alt, früher oft sportlich gewesen, jetzt aber durch Beruf und Familie eingespannt. "So treten Sport und Bewegung immer weiter in den Hintergrund, was sich irgendwann rächt", weiß Prehn. Dem Körper die Jugend zurück zu geben sei natürlich nicht möglich, aber schon die Idee "20 Jahre lang 40 zu sein" sollte ein Ansporn sein. Um den Männern und Frauen die Scheu vor den Geräten zu nehmen und auch, weil Kleingeräte wie Seile, Medizinbälle oder Wackelbretter sehr effektiv sind, stehen gerade anfangs gar nicht unbedingt die "Kraftmaschinen" auf dem Plan. Grundlegende Übungen würden in ein Zirkelsystem eingebaut, das immer von einem Trainer beaufsichtigt werde. "Bei uns hat der Kunde immer einen qualifizierten Ansprechpartner, nicht nur beim ersten Besuch", sagt Prehn.

Quelle: RP
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