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Kevelaer
Neue Pflasterung ist vorerst vom Tisch

Kevelaer. Schlechte Nachricht für älteren und gehbehinderte Kevelaer-Pilger: Ein neue Bepflasterung im Ortskern wird es fürs erste nicht geben. Der Betriebsausschuss hat einstimmig beschlossen, die Maßnahme aufzuschieben, damit sie zeitgleich mit der Erneuerung der Kanäle stattfinden kann. Von Stefan Gilsbach

Das spart Kosten, allerdings sind diese Arbeiten erst in zehn bis 15 Jahren zu erwarten. "Im Ausschuss wurde über drei Varianten abgestimmt", erklärt FDP-Fraktionschef Klaus Sadowski. Die teuerste Variante sei einer Komplettsanierung der Hauptstraße für rund 200 000 Euro. Die Alternative sei ein etwa zwei Meter breiter Gehstreifen, der immerhin mit 150 000 Euro zu Buche schlägt.

Der dritte Vorschlag war von Karl Bay, dem Vorsitzenden des Seniorenrates, ins Gespräch gebracht worden: eine Neuverfugung des Pflasters, der den Weg zum Kapellenplatz für jene, die auf Rollstuhl und Rollator angewiesen sind, leichter machen soll. Nach einer Stellungnahme der Stadtwerke entschieden sich die Ausschussmitglieder für eine Komplettsanierung in der Zukunft.

Damit dürfte das Thema für längere Zeit vom Tisch sein. "Wirtschaftlich ist es nachvollziehbar, dass die Maßnahme gemeinsam mit der Kanalerneuerung stattfindet", kommentiert Sadowski. Daher habe der FDP-Vertreter im Ausschuss, Jürgen Hendricks, dem Beschluss auch zugestimmt.

Sadowski hält es allerdings für möglich, dass das Thema ganz und gar von der Agenda verschwindet. "Ich befürchte, dass gar nichts mehr passieren wird."

Quelle: RP
 
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