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Bedburg-Hau-Moyland
Ein Statement für die Zukunft von Moyland

Bedburg-Hau-Moyland: Ein Statement für die Zukunft von Moyland
Barbara Könches, Kulturstiftung NRW, Moylands künstlerische Direktorin Dr. Bettina Paust, Katharina Sieverding, Britta Kaiser-Schulz, Kulturstiftung der Länder, Anne und Paul Bösken-Diebels (v.l.). FOTO: Gottfried Evers
Bedburg-Hau-Moyland. "Kontinentalkern IV 1986, 2013" von Katharina Sieverding ist für Moyland eine wichtige Erwerbung: Es porträtiert Beuys, dessen Werk der international bedeutende Schwerpunkt des Hauses darstellt, und es zeigt zugleich die ebenfalls internationale Position der einstigen Meisterschülerin Beuys', die sich hier mit ihrem ehemaligen Mentor auseinandersetzt.

"Es ist das Werk einer herausragenden Fotografin und Multi-Media-Künstlerin des 20. Jahrhunderts, das Relevanz für die Sammlung von Museum Schloss Moyland hat. Denn die Sammlung in Moyland mit ihrem herausragenden Schwerpunkt Beuys sollte sich entsprechend weiterentwickeln", begründet Britta Kaiser-Schulz die Förderung durch die Kulturstiftung der Länder, Berlin. Und nicht nur die Kulturstiftung der Länder griff Schloss Moyland unter die Arme, als es galt, endlich wieder einmal ein herausragendes Werk für die Sammlung in Moyland zu erwerben: "Wir sehen hier Katharina Sieverding nicht als Meisterschülerin, sondern als Geistesverwandte", sagt Dr. Barbara Könches von der Kunststiftung NRW.

Das passe zum Sammlungsschwerpunkt des Hauses. Paul Bösken-Diebels verwies auf die enge Verbindung seiner Familie mit Moyland. Sein Vater gehörte zu den Gründungsvätern des Fördervereins Schloss Moyland, und die Familie begleitete mit ihrem Mäzenatentum die Stiftung. Mit der Förderung des Ankaufs der Sieverding-Arbeit wolle er auch die Arbeit von Direktorin Bettina Paust unterstützen, sagte der Mäzen.

"Wir sehen den Ankauf als ein Statement für die Zukunft dieses Hauses. Wir arbeiten zur Zeit auch ein Konzept für den Ausbau der Sammlung aus. Aber ein Ausbau der Sammlung ist nur möglich, wenn es Förderer gibt: öffentliche wie die Stiftungen und vor allem auch private, wie die Eheleute Bösken-Diebels. Und welche Arbeit könnte passender für ein Haus mit Beuysschwerpunkt sein, als diese?", bedankte sich Museumsdirektorin Dr. Bettina Paust. Denn nur mit Mitteln des Museums wäre ein solcher Ankauf nicht möglich gewesen.

(mgr)
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