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Kleve
Kinder freuen sich auf die neue Schule

Kleve: Kinder freuen sich auf die neue Schule
Neubau an der Lindenallee der neuen Grundschule An den Linden, geplant von Architekt Michael Wilmsen. Der Bau liegt in der Zeit und unterm Kostenrahmen. FOTO: Evers Gottfried
Kleve. Der Neubau der Schule Unter den Linden auf dem Gelände der alten Christus-König-Schule feierte gestern Richtfest mit großem Programm: 317 Kinder feierten die Bauarbeiter, Polier Rambach, Architekt Wilmsen und die Bürgermeisterin. Von Matthias Grass

Die Freude war groß: Bei den Schülern, bei Schulleiter Jens Wilmeroth, den Architekten des Gebäudemanagements der Stadt Kleve (GSK), die den Bau begleiten (Alfred Jansen und Isabell Hemmers), bei Architekt Michael Wilmsen, der mit seinem Kalkarer Büro den Bau plante, und nicht zuletzt bei Bürgermeisterin Sonja Northing. Denn es war ihr erstes Richtfest als Bürgermeisterin - und bei einer Schule ist ein Richtfest immer ganz etwas besonderes. "Hallo Kinder, ich bin genauso nervös wie ihr", sagte sie mit Blick auf Gerüste, Schulhof und die vielen Jungen und Mädchen, die den Bau ihrer Schule feierten.

Weil der moderne Rohbau keinen Dachstuhl im eigentlichen Sinne hat, sprach Polier Rambach und nicht ein Zimmermann den Richtspruch und leerte, wie die Tradition es verlangt, nach jedem Vers ein Schnapsglas welchen Inhalts auch immer. Zuvor hatten Kinder im Rund des Forums mit einem internationalen Lied und einem köstlichen kleinen Gastspiel die vielen Gäste begrüßt.

4,8 Millionen Euro stehen im Haushalt für den Erweiterungsbau der Schule und die Sanierung des Altbaus. Architekt Michael Wilmsen hat einen klassisch modern Bau gezeichnet und dafür einen wunderbaren graubeigen, schmalen, langen Klinker ausgesucht, der jede Putzfassade schlägt. Später werden bunte Fensterrahmen spielerische Akzente in die strenge Fassade setzen. Ein gelungener Bau für eine zukunftsträchtige Schule, die aus dem Zusammenschluss von Lutherschule und Christus-König-Schule entstand. Und so waren auch die ehemaligen Schulleiter der Luther-Schule, Ellen Ripkens, und der Christus-König-Schule, Walter van Briel zum Richtfest gekommen.

Schulleiter Jens Wilmeroth im Forum der Schule mit allen Schülern, die sich auf die neue Schule draußen freuen. FOTO: Gottfried Evers

Die Schule wird nicht von einem Generalunternehmer hochgezogen, sondern - sorgsam betreut vom Architekturbüro Wilmsen und den beiden GSK-Architekten Jansen und Hemmers - Gewerk für Gewerk ausgeschrieben und gebaut. Fazit: "Der Bau wird weniger kosten als veranschlagt, deshalb können wir das Dach noch ausbauen", sagte Bürgermeisterin Sonja Northing. Insgesamt sehe sie die Schule als kleinen Leuchtturm für Kleve und sie hoffe, das die Kinder mit Gottes Segen damit glücklich werden, so Northing.

Jörg Boltersdorf, Sprecher der Stadt Kleve, schätzt den Finanzbedarf für den Bau der Schule bei nur 4,6 Mio Euro statt der veranschlagten 4,8 Mio Euro. "In der Summe von 4,6 Millionen Euro ist auch der Dachausbau inbegriffen", sagt Boltersdorf.

"Wir sind eine internationale Schule", hatte Wilmeroth "An den Linden" vorgestellt. Northing freute sich, dass Kleve als Stadt, die noch viele Kinder und auch Kinder aus aller Herren Länder willkommen heißen möchte und noch wachse, diesen Erweiterungsbau bekomme. Wenn der Neubau fertig wird, wird in den folgenden Bauphasen der Altbau in Angriff genommen.

Quelle: RP
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