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Kleve
Sinfoniekonzerte der Kreismusikschule

Kleve: Sinfoniekonzerte der Kreismusikschule
Musik aus Filmen und aus der Klassik erklingt bei den Konzerten in Kleve und Kevelaer. FOTO: Kreismusikschule
Kleve. Mehr als 100 junge Musiker zeigen ihr Können in Kleve und Kevelaer. Werke von Lloyd-Webber bis Tschaikowsky. Von Paul Foreman

Kleve Zum fünften Mal finden sich die Orchester der Kreismusikschule (KMS) aus Kleve und Geldern zu einem Sinfoniekonzert zusammen. Es erklingt am Samstag, 13. Juni, ab 19.30 Uhr, in Kleve vor der Unterstadtkirche (bei schlechtem Wetter in der Stadthalle) und am Sonntag, 14. Juni, ab 17 Uhr, im Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer.

In beiden Fällen ist dem rund 50-minütigen Hauptkonzert ein etwa 15 Minuten langes Vorprogramm vorangestellt, das in Kleve von der Sinfonietta und in Kevelaer vom Kinderorchester der KMS bestritten wird. "Für die Kinder ist es wichtig, auf einem großen Konzert spielen zu dürfen", erklärt KMS-Lehrerin Anne Giepner. Während die Kleinen sich in Kevelaer dem Thema "Wildwest" widmen, hat die Sinfonietta Stücke unter anderem von Scott Joplin und Andrew Lloyd-Webber einstudiert.

Für das Hauptkonzert haben sich die Musiker im Alter ab elf Jahren zu einem Probenwochenende im Bergischen Land getroffen. "Zu hören ist eine Mischung aus Schülerwünschen, vor allem aus der Filmmusik, und Klassik", sagt KMS-Lehrer Johannes Hombergen. Im ersten Teil wird unter der Leitung von Hombergen und Frederik Geene Filmmusik gespielt mit Auszügen aus den Filmen "Batman", "Superman Returns" und "Harry Potter". Eine Ausnahme ist das erste Stück "Impromptu" von Jean Sibelius. Hier wurde die ursprünglich für Klavier geschriebene Komposition für Streicher arrangiert.

Der zweite Teil des Konzerts besteht aus klassischer Musik, genauer gesagt: Ist gefüllt mit Musik aus der russischen Romantik. Hierfür wurden von den jungen Musikern bekannte Werke einstudiert, zum Beispiel ein Stück aus Modest Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung". Rasant wird es beim Säbeltanz von Aram Chatschaturjan aus dem Ballett "Gayaneh". "Wir schaffen das Originaltempo", stellt Hombergen nach den intensiven Proben den vollen Einsatz des vereinigten Symphonieorchesters in Aussicht. Die ebenfalls bekannten Polowetzer Tänze aus der Oper "Fürst Igor" von Alexander Borodin schließen sich an. Der Krönungsmarsch in D-Dur von Peter Tschaikowsky bildet den Abschluss des Konzerts, bei dem alle Instrumentengruppen, von den Streichern über die Bläser bis hin zum Schlagwerk, ihr Können demonstrieren können.

Der Eintritt zu den beiden Konzerten frei, jedoch sind Spenden willkommen.

Quelle: RP
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