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Kalkar/Uedem
Senioren Union informierte

Kleve. Zu einem Informationsnachmittag hatte die SU Kalkar/-Uedem geladen. Der Vorsitzende Franz Schooltink hatte zu dieser Thematik wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in Edmund Verbeet, Amtsgerichtsdirektor a.D., einen kompetenten Fachmann als Referent zu Gast. Er zeigte den Weg auf, wie man in schwierigen Lebenslagen Fremdbestimmung verhindern kann und welche Möglichkeiten es gibt, den eigenen Willen auch dann durchzusetzen, wenn man zu einer Willensäußerung nicht mehr fähig ist. Diese Situation kann plötzlich durch Unfall oder Krankheit auftreten. Er wies ganz deutlich darauf hin, dass nicht automatisch Ehepartner, Kinder oder sonstige Verwandte zur Vertretung berufen werden und dann auch ohne vorliegende ausdrückliche Vollmacht keine Entscheidung treffen können.

Eine Vorsorgevollmacht plus Patientenverfügung sei der richtige Weg. Nach deutschem Gesetz haben sich Ärzte und auch Betreuer an das vom Vollmachtgeber geschriebene Wort zu halten. Bei Kaffee und Kuchen endete der informative Nachmittag und den Teilnehmern konnte so die Unsicherheit zu den doch schwierigen Fragen in einer wichtigen Angelegenheit größtenteils genommen werden.

Quelle: RP
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