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Kalkar
Verletzte und 45.000 Euro Schaden bei Unfall auf Kalkars Römerstraße

Kalkar: Verletzte und 45.000 Euro Schaden bei Unfall auf Kalkars Römerstraße
Kalkarer Feuerwehrleute streuen die Ölspuren rund um den VW Golf und den Lieferwagen ab. FOTO: Schulmann
Kalkar. Die Folgen eines schweren Verkehrsunfalls, der sich gestern gegen 8.10 Uhr auf der Römerstraße zwischen der Gocher Straße und der Berk'schen Straße ereignet hat, sind schrecklich: Zwei Menschen erlitten Verletzungen - einer von ihnen, ein 40 Jahre alter Mann aus Xanten, muss noch stationär im Klever Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt entstand bei dem Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen ein Schaden in Höhe von 45.000 Euro. So lautet die Schätzung der Polizei.

Zu dem Unfall war es gekommen, weil ein 42 Jahre alter VW-Golf-Fahrer nach eigener Aussage aus für ihn unerklärlicher Ursache auf der Römerstraße die Kontrolle über seinen Wagen verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet. Sein Pkw touchierte dort einen in Richtung Kleve fahrenden Lkw, den ein 24-jähriger Kalkarer steuerte. Durch den Aufprall rissen Karosserieteile an dem Lkw ab und trafen den dahinter fahrenden Mercedes A-Klasse einer 27 Jahre alten Frau aus Rees. Die dadurch entstandenen Schäden waren zwar gering, doch der nächste Unfall geschah laut Polizei nur etwa 150 Meter entfernt. Dort kollidierte der VW-Golf-Fahrer frontal mit einem Lieferwagen, den der 40-Jährige aus Xanten lenkte. Die Schäden an Transporter und Pkw waren erheblich. Der Xantener musste mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung ins Klever Klinikum transportiert werden, der Kalkarer konnte nach ambulanter Versorgung seiner leichten Blessuren entlassen werden.

Warum der VW-Golf auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit zwei anderen Fahrzeugen zusammenstieß, ist für die Polizei noch unklar. "Es gibt viele Möglichkeiten", sagt ein Sprecher der Behörde und fügt hinzu: "Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann da schon ausreichen."

Die Untersuchung des 42 Jahre alten VW-Golf-Fahrers auf Alkohol- oder anderen Drogenmissbrauch war laut Polizei negativ. Auch sei in seinem Pkw kein Handy gefunden worden, sagte ein Behördensprecher. Die Beamten hoffen nun, dass eine Befragung des Unfallverursachers weitere Erkenntnisse liefert.

(dido)
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