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Vom schlechten Gewissen geplagt
25-Jähriger gesteht mehrere Straftaten bei Kölner Polizei

Köln. Zehn Straftaten hat ein junger Mann am Wochenende auf einer Kölner Wache gestanden - das schlechte Gewissen hatte ihm offenbar keine Ruhe gelassen. 

Ein ungewöhnliches Geständnis legte am Samstag ein 25-Jähriger auf der Wache der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof ab. Er sagte: "Ich kann meinen eigenen Anblick im Spiegel nicht mehr ertragen" und gestand acht Diebstahlsdelikte und zwei Raubüberfälle.

Der Mann hat demnach unter anderem am Freitagnachmittag drei Schülerinnen im Alter von 14 und 15 Jahren mit einem Messer bedroht und beraubt. Er gestand außerdem, am Samstag eine ältere Frau in der Maximinenstraße ausgeraubt zu haben, er habe ihr die Handtasche entrissen. Die Polizei hat diesbezüglich noch keine Anzeige und bitte die Frau, sich zu melden.

Der 25-Jährige wartet derzeit auf einen Termin beim Haftrichter. 

(hsr)