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... ab morgen in Krefeld

Krefeld: ... ab morgen in Krefeld
FOTO: © Matthias Stutte
Krefeld. Morgen Abend feiert "Monty Python's Spamalot" Premiere im Theater. Seit Wochen ist sie ausverkauft. Vorlage für das Musical ist der Film "Die Ritter der Kokosnuss". Die Texte sind in deutscher Sprache - damit kein Gag verloren geht. Von Sven Schalljo

Pferde, die aus zwei aufeinandergeschlagenen Kokosnüssen bestehen, die Geschwindigkeit einer nach Osten fliegenden Schwalbe nebst der Frage, ob es sich um ein europäisches oder afrikanische Exemplar handelt, oder das "Killerkaninchen", das nur mit der heiligen Handgranate zu überwinden ist: All das sind weltweit bekannte Szenen aus Monty Pythons Kultfilm "Die Ritter der Kokosnuss". Daraus entstand 2004 - mit Einflüssen weiterer Sketche der Gruppe - ein Musical. Die Vorlage lieferte Monty Python-Mitbegründer Eric Idle, der gemeinsam mit John Du Prez auch die Musik schrieb.

In Krefeld wird das Musical "Monty Python's Spamalot" von Christine Hofer inszeniert. Morgen, 19.30 Uhr, ist die Premiere, die seit Wochen ausverkauft ist. Das Theater hat bereits mehrere Zusatzvorstellungen ins Programm genommen. Die Texte sind in deutscher Sprache. "Wir wollen, dass die Besucher sich auf das Stück konzentrieren können. Die Übersetzung einzublenden, würde ablenken", sagt die Regisseurin, die bereits zweimal am Gemeinschaftstheater arbeitete. Bisher setzte sie mit dem "Sommernachtstraum" und "Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner" reine Schauspiele in Szene. Nun ist es ein Werk, das nur schwer einzuordnen ist. "Ob wir Musical, Parodie darauf oder Filmadaption sind, lässt sich schwer sagen", berichtet Hofer. Wichtig sei vor allem, die anarchische Art der Vorlage zu übernehmen. "Monty Python hat sich nicht um Konventionen geschert. Das ist eine eigene Art von Humor und Darstellung. Schwarz, britisch, aber auch kreativ. Das wollen wir herüberretten", erzählt Hofer.

Der Titel des Stücks geht auf einen Sketch der Gruppe zurück, in dem es um einen gewürzten Schinken geht, der unter dem Namen "Spam" sehr verbreitet war. Im Sketch nervte der Dauereinsatz des Wortes "Spam" so sehr, dass der Begriff sich als Bezeichnung unerwünschter E-Mails festsetzte.

Die Darsteller hatten Einfluss auf die Inszenierung. "Alle sind Monty-Python-Fans und hatten tolle Ideen. Ich habe mich bemüht, diese mit aufzunehmen", sagt die Regisseurin. Das Ensemble ist erweitert um sechs Laien-Darsteller. "Sie bringen unglaubliche Begeisterung mit und sind mit Feuereifer und Talent bei der Sache. Das macht einfach Spaß", berichtet Hofer.

Rund zweieinhalb Stunden dauert die Aufführung mit einer Pause. Die Premiere ist ausverkauft, für weitere Termine sind nur noch Einzelkarten erhältlich.

Die Zusatztermine: Donnerstag, 14. Juni, Samstag, 19. Mai, Mittwoch, 11. Juli. Beginn jeweils um 19.30 Uhr. Kartentelefon 02151 805125

Quelle: RP
 
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