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Krefeld
"ABK-Streit" -Grüne verteidigen Vorsitzende

Krefeld. Der Streit um die Ausländerrechtliche Beratungskommission (ABK) in Krefeld geht weiter: Als "unsägliche Pöbelei" hat Heidi Matthias, Fraktionsvorsitzende der Krefelder Grünen, die jüngst bekanntgewordenen Äußerungen des ABK-Mitglieds Ante Franjicevic über die Vorsitzenden des Gremiums, Angelika Kleinschmidt, bezeichnet.

"Ausgerechnet ihr die Schuld an der Abschiebung von Adnan Harb zuzuweisen, ist eine Ungeheuerlichkeit", sagt Matthias. Es sei ein "geschmackloser Versuch Franjicevics, vom eigenen Versagen abzulenken".

Die Abschiebung des Krefelders Adnan, der sich als libanesischer Kurde ausgibt, laut Stadt aber Türke ist, hat in der ABK für heftigen Streit gesorgt. Neben Franjicevic hat auch CDU-Ratsfrau Simone Roemer Kleinschmidt kritisiert und ihr den Rücktritt nahegelegt. Grünen-Ratsherr Sayhan Yilmaz, Vorsitzender des Integrationsrates, weist Römers Kritik zurück: Kleinschmidt habe die Arbeit des Gremiums immer daran ausgerichtet, humanitäre Lösungen für von Abschiebung bedrohte Menschen zu suchen.

(sep)
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