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Krefeld
Brockmann, Bauhaus und VGG - drei Firmen bauen neue Zentren im Hafen

Krefeld. Der Holzimporteur, die Baumarktkette und der Vertriebsspezialist für Weiße Ware bauen auf mehr als 200.000 Quadratmetern neue Firmenstandorte. Von Norbert Stirken

Im Hafen tut sich was: An mehreren Stellen sind Arbeiten für Neuansiedlungen im Gange. Gerade erst begonnen haben die ersten Schritte zur Herrichtung der Baustelle für die neue Europazentrale der Baumarktkette Bauhaus an der Fegeteschstraße. Vermesser legen die Eckpunkte für die neuen Hallen fest, und großes Gerät schiebt den Mutterboden beiseite und planiert die Fläche.

Mehr als einen Schritt weiter ist die VGG Handels AG. Der Spezialist für den Vertrieb der so genannten Weißen Ware (Kühlschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner) errichtet eine 70.000 Quadratmeter große Lagerhalle und Verwaltungsräume. Zahlreiche vorproduzierte Stahlbetonsäulen ragen bereits in die Höhe und hinterlassen einen Eindruck von der Dimensionen der Immobilie nach der Fertigstellung in gut einem halben Jahr. "Alles ist im Plan, mit der Eröffnung wird im Sommer gerechnet", erklärte Elisabeth Lehnen, Geschäftsführerin der Rheinhafen GmbH & Co KG, auf Anfrage unserer Redaktion.

Während auf der einen Seite der Baustelle zwischen Wendebecken und Hafenringstraße lediglich die Säulen fest im Fundament verankert sind, sind auf der anderen Seite bereits das Dach montiert und die Seitenwände angebracht. Riesige Metalltraversen, die wie Beleuchtungsbrücken aus der Veranstaltungstechnik aussehen, überspannen die Lagerfläche und tragen die Dachbedeckung. Auch der Büroanbau wirkt von außen schon wie fertig. 250 Arbeitsplätze sollen dort im VGG-Logistikcenter entstehen. Mehr als 110.000 Quadratmeter ist das Grundstück groß. Das Schweizer Unternehmen mit derzeitigem Sitz in Kaarst will dort in einem zweiten Schritt die sechs Außenlager und weitere Außenstandorte Haiger, Rietberg und Kaarst zusammenziehen und konzentrieren.

Im Frühjahr eröffnen will der Düsseldorfer Importeur und Sperrholz-Spezialist Brockmann. Er verlegt sein operatives Geschäft nach Krefeld. Dazu baut er auf 31.000 Quadratmetern zwei große Lagerhallen, ein Bearbeitungszentrum und einen Bürotrakt. Die Arbeiten des Familienunternehmens in vierter Generation sind nahezu abgeschlossen.

Quelle: RP
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