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Krefeld
Bus und Bahn: SPD schildert Probleme für Rollstuhlfahrer

Krefeld. Der SPD-Fraktion liegen Schilderungen vor, dass die Rampen für Rollstühle an den Haltestellen häufig erst nach Diskussionen von Rollstuhlfahrern mit den Fahrern herausgeklappt werden. "Es ging sogar soweit, dass Rollstuhlfahrer in Straßenbahnen nicht herausgelassen wurden und Rollstuhlfahrer, die Busse benutzen wollten, nicht mitgenommen wurden", heißt es in einem Antrag, den die SPD-Ratsmitglieder Gisela Klaer und Rolf Horster unterzeichnet haben. Sie fordern jetzt, dass sich Stadt und Stadtwerke im Bauausschuss erklären. Hintergrund: In den Niederflur-Straßenbahnen und in den Bussen sind innenliegende Rampen installiert.

Diese müssen durch den Fahrer herausgeklappt werden, wenn Rollstuhlfahrer den ÖPNV benutzen möchten. "Rampen sollten ohne Diskussion herausgeklappt und das Personal entsprechend sensibilisiert werden", fordern Klaer und Horster. In Krefeld sind zurzeit 18 Straßenbahnhaltestellen barrierefrei. In 2016 sollen weitere acht folgen. Dann wären ein Drittel der Straßenbahnhaltstellen in Krefeld barrierefrei. Diese liegen aber vorwiegend im Außenbereich.

(sep)
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