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Krefeld
CDU fordert Konzept für die Zukunft der Zoobrücke

Krefeld. Die CDU-Fraktion fordert die Verwaltung in einem Antrag an den Ausschuss für Verwaltung, Vergabe, Ordnung und Sicherheit auf, die Bedeutung der Zoobrücke für das Sicherheitskonzept der Grotenburg zu erläutern. In den vergangenen Wochen war es immer wider zu Diskussionen über die Situation rund um die Zoobrücke gekommen. "Wir müssen bei der Zoobrücke etwas unternehmen. Der Zoo klagt über Einbrüche, für Fahrradfahrer und Fußgänger ist die Zoobrücke zu unsicher. Jetzt hat die Verwaltung erklärt, man benötige die Brücke für das Sicherheitskonzept der Grotenburg. Unklar ist also weiterhin, was die Stadt hier überhaupt tun kann", mahnt der CDU-Sprecher im zuständigen Ordnungsausschuss, Walter Fasbender.

In dem Antrag fordern die Christdemokraten nun Informationen für die nächste Ausschusssitzung am Donnerstag, 7. September, ein, wie die Zoobrücke überhaupt in das Sicherheitskonzept der Grotenburg eingearbeitet ist. "Unklar ist für mich vor allem, wie die Zoobrücke in das Konzept passen soll. Auf dem Weg zur Brücke verengt sich der Weg so, dass nur wenige Personen gleichzeitig auf die gut zwei Meter breite Brücke passen. Scheinbar gibt es rechts und links von der Brücke noch Platz, wer aber diesen Weg wählt, der steht nach wenigen Metern vor dem Zaun vom Zoo", erklärt Fasbender. Erst wenn alle Fragen beantwortet sind, kann aus Sicht der Christdemokraten eine Debatte über die Notwendigkeit und das künftige Aussehen der Zoobrücke entschieden werden. "Wir müssen alle Belange berücksichtigen: die der Fahrradfahrer, des Zoos, der Stadionbesucher und des KFC Uerdingen. Dazu brauchen wir aber alle Informationen auf dem Tisch", so der CDU-Politiker gegenüber unserer Redaktion.

(jon)
 
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