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Krefeld
Die Gartenstadt blüht weiter auf

Krefeld: Die Gartenstadt blüht weiter auf
Unter dem Richtkranz an den Rohbauten freuten sich Wohnstätte-Geschäftsführer Thomas Siegert, Polier Marc Ruhrberg, Architekt Michael Karbenn und Bürgermeisterin Karin Meincke (5. bis 8.v.l.) mit weiteren Gästen über den Fortgang der Bauarbeiten an der Breslauer Straße. FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Gestern wurde an der Breslauer Straße Richtfest für zwei Neubauten mit Supermarkt und 37 Wohnungen gefeiert. Mit dem 10,5-Millionen-Projekt sind die Investitionen der Wohnstätte in den Stadtteil mit insgesamt 46 Millionen Euro abgeschlossen. Von Jochen Lenzen

Ende Mai wird der Netto-Markt an der Breslauer Straße geschlossen. Ein halbes Jahr später wird er in einem der beiden benachbarten Neubauten wieder eröffnen. Weitere fünf Monate später sollen im April 2018 die Mieter in die 37 Wohnungen - 36 davon öffentlich gefördert - einziehen. In der Zwischenzeit wird der alte Netto-Markt mitsamt der nebenstehenden Gebäude zugunsten eines Parkplatzes abgerissen. Gestern feierte die Wohnstätte als Bauherrin mit den am Bau Beteiligten das Richtfest für das 10,5 Millionen-Projekt der Häuser Breslauer Straße 133-137.

"Es ist nach den sieben Punkthäusern mit 104 Wohnungen und den 14 Mieteinfamilienhäusern im Bereich Taxusweg, Akazien-, Pappel- und Platanenstraße unser zweites großes Neubauprojekt in Gartenstadt. Damit werden hier nach sechs Jahren unsere Investitionen von insgesamt 46 Millionen Euro weitestgehend abgeschlossen sein", sagte Wohnstätte-Geschäftsführer Thomas Siegert. Neben den neu geschaffenen Wohnungen hat die Wohnstätte, der in Gartenstadt rund 600 Wohnungen gehören, nach Prüfung durch die Technische Universität Delft 104 Wohnungen kernsaniert; 150 wurden abgerissen. Im Besonderen wies Siegert auf den in Kooperation mit den Stadtwerken - vertreten durch Vorstand Kerstin Abraham - geschaffenen Anschluss an das Fernwärmenetz und den so erreichten ökologischen Beitrag hin.

Bürgermeisterin Karin Meincke blickte kurz in die Geschichte der Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre errichteten Gartenstadt zurück und sprach von vier Phasen, die der Stadtteil seitdem durchlebt hat: "Zuerst gab es den Boom, als alle neue Wohnungen mit eigenem Bad beziehen wollten. Danach folgten eine Krise und eine Depression aufgrund der drohenden Überalterung. Nun erleben wir als vierte Phase eine Expansion auf Grundlage der Ideen und Investitionen durch die Wohnstätte. Gartenstadt bietet jetzt alles, was zum Leben nötig ist", sagte die Bürgermeisterin und nannte beispielhaft neben Nahversorgern auch Ärzte und Pflegedienste.

Bevor vom Gerüst der beiden Neubauten der Richtspruch von Polier Marc Ruhrberg erklang, richtete Michael Karbenn vom Traarer Architekten-Büro dreika seinen Dank an alle, die an Planung und Ausführung beteiligt waren und sind.

Quelle: RP
 
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