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Krefeld
Durch Eigeninitative: "Neue" Bänke für Hülser Friedhof

Krefeld. Wolfgang Eitze, Verordneter der Bezirksvertretung Hüls, und Peter Andree haben zwei Parkbänke renoviert.

Der verwahrloste und verwitterte Zustand zahlreicher von der Stadt Krefeld in Hüls installierten Parkbänke waren dem parteiunabhängigen Hülser Bezirksverordneten Wolfgang Eitze schon seit längerem ein Dorn im Auge. Weil sie an ungünstiger Stelle positioniert sind, sind sie in einem zum Teil unbenutzbarem, vermoosten und morschem Zustand. Auf Intervention beim Grünflächenamt erhielt Eitze die Auskunft, dass ein großer Teil der Bänke in die Zuständigkeit des Tiefbauamtes fielen. Die Kontaktaufnahme zu diesem Fachbereich erbrachte immerhin, dass die Bänke am Hölschen Dyk zwecks Instandsetzung(?) demontiert wurden.

Die Neuinstallation lässt allerdings schon seit Monaten auf sich warten, zumal sich die Verwaltung zur Versetzung der nach Meinung von Eitze deplatziert aufgestellten zwei Bänke gegenüber der Kriegerdenkmalinsel im Königspark noch nicht durchringen konnte. "Andererseits", so Eitze, "hat das Grünflächenamt mangels Personal keine Möglichkeit, einfache Erhaltungsmaßnahmen durchzuführen, solange daraus keine Gefährdung für die Hülser Bürger entsteht".

Also ergriff Eitze selbst die Initiative und bot Matthias Pasch vom Grünflächenamt an, einige Bänke in eigener Regie zu renovieren. Mit Unterstützung des Hülsers Peter Andree demontierte er die zwei Bänke von der südlichen Wiese am Königspark, um sie zunächst vom übermäßigen Moosbewuchs zu befreien und zu reinigen, nach einer ausgiebigen Austrocknungsphase neu zu streichen und an geeigneter Stelle wieder aufzustellen.

Immerhin stellte die Behörde das benötigte Material sowie einige gebrauchte Ersatzbohlen für die morschen Originale zur Verfügung, so dass nach getaner Arbeit die Bänke auf dem nördlichen Teil des Hülser Friedhofs sehr zur Freude des Friedhofsgärtners Dirk Rippen und vor allem der Friedhofsbesucher neu aufgestellt werden konnten.

Matthias Pasch begrüßte Eitzes Initiative in der Hoffnung, dass diverse Bürgervereine und Nachbargemeinschaften zu einem Nachahmungseffekt animiert werden. "Anders ist aufgrund der dünnen Personaldecke bei der Stadt solchen Angelegenheiten leider nicht beizukommen", sagt Eitze.

Quelle: RP
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