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Krefeld
Egelsberg-Gaststätte jetzt mit Flieger-Flair

Krefeld: Egelsberg-Gaststätte jetzt mit Flieger-Flair
Vor dem riesigen Leinwand-Foto eines Propellers und unter einem funktionstüchtigen Modell des historischen Corsair-Flugzeugs der US-Navy präsentieren Rolf, Ella und Daniela Mölders mit Koch Stefan Schmitz mit einem amerikanischen Burger eine Spezialität des Flugplatz-Restaurants. FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Die Traarer Rolf und Ella Mölders sind die neuen Pächter der Gastronomie am Egelsberg-Flugplatz. Sie haben den Räumen – und der Küche – einen US-amerikanischen Touch verpasst. Ab morgen ist täglich geöffnet. Von Jochen Lenzen

Richtig gute Farbfotografien von klassischen Motorflugzeugen, darunter eindrucksvolle Detailaufnahmen, und ein Paar gut zwei Meter großer Modelle historischer US-Kampfflugzeuge schaffen im neu gestalteten Flugplatz-Restaurant auf dem Egelsberg echte Flieger-Atmosphäre. Rolf Mölders, seit Anfang dieses Monats neuer Pächter der Gastronomie, hat die funktionstüchtigen Modelle im Maßstab 1:5 selbst gebaut.

Der 60-jährige Traarer, der auch Fan und Eigentümer klassischer US-Automobile ist, hat dem Lokal amerikanisches Flair verpasst: Gleich im Eingang begrüßen eine große Freiheitsstatue und ein nicht minder großer US-Wappenadler die Gäste. An Wänden und in Ecken finden sich Devotionalien der weltberühmten Route 66.

Während sich Rolf Mölders um die Innenausstattung und den technischen Teil des Außenbereichs kümmert, zeichnen seine Frau Ella, unterstützt von Tochter Daniela, und der wieder verpflichtete Koch Stefan Schmitz für die Gastronomie verantwortlich. Klar, dass US-Burger und Steaks auf der Speisenkarte ganz oben stehen. Daneben gibt es die ganze Schnitzelparade, Fingerfood und freitags auch Fisch. Im Sommer kommen Spare-Rips und Spießbraten hinzu.

War das Flugplatzrestaurant angesichts der Vorbereitungsarbeiten seit Anfang des Monats nur in der zweiten Wochenhälfte geöffnet, können sich die Gäste ab morgen, 1. März, täglich von 11 bis 22 Uhr einfinden. Gegen die derzeit noch vorherrschende Kälte bollert im Thekenraum der gemütliche Kaminofen. Nebenan tut sich ein kleiner, bisher geheim gehaltener Raum auf: Mölders hat die Jalousien der vormals als Abstellkammer genutzte Kemenate hochgezogen und sie als VIP-Raum für bis zu zehn Personen eingerichtet. Der Clou: Es ist der einzige Raum, der jetzt den Blick sowohl auf die Start- und Landebahn als auch auf den Hangarvorplatz der beiden Flugsportvereine – des Aero-Club Bayer und des Vereins für Segelflug – freigibt.

Auf der anderen Seite hat Mölders den großen Gastraum, der auch Platz für Familienfeiern bis 60 Personen bietet, die Wände hell tapeziert. Dadurch kommen der echte Holzpropeller und das riesige Leinwand-Detailfoto einer alten Passagiermaschine noch besser zur Geltung. Darüber schwebt unter der Decke eines der beiden großen Flugzeugmodelle – eine Corsair F 4 U aus den 40er Jahren.

Draußen wird der Service-Biergarten zum Frühjahr mit neuen Tischen aus Eukalyptus-Holz mit Alu-Gestellen für rund 100 Gäste ausgestattet. Ebenso viele Personen finden auf der anderen Seite des Gebäudes vor dem Kiosk Platz. Damit sich dort bei Ausflugswetter nicht eine lange Warteschlange bildet, stellt der neue Pächter gleich daneben einen Stand mit Zapfanlage auf. "So können wir Speisen und Getränke getrennt ausgeben", sagt Mölders. Kinder können sich derweil auf dem Spielplatz vergnügen, der optisch und sicherheitstechnisch noch auf Vordermann gebracht wird.

Und dann riskiert Mölders noch einen Blick in die Zukunft: "Hinten an der Windhose am Ende des Service-Biergartens möchte ich noch eine Beach-Ecke mit Liegestühlen einrichten. Aber das schaffe ich in diesem Jahr noch nicht."

(RP/rl)
 
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