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Krefeld
IT-Dienstleister Incas investiert Millionenbetrag in Fichtenhain

Krefeld. Der Krefelder Informationstechnik-Dienstleister Incas benötigt nach 15 Jahren als Mieter im Europark Fichtenhain neue Flächen, um dem kontinuierlichen Wachstum Rechnung zu tragen. "Bei unserem Vermieter haben wir jetzt fast alle Etagen und Raumvariationen genutzt und stoßen an räumlich-bedingte Grenzen", sagt Roland Janke, Geschäftsführer der Incas GmbH zu den Ausgangsüberlegungen, sich zu verändern.

Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach Gründung fiel dann die Entscheidung zum Erwerb eines Grundstücks inklusive Neubau eines Firmengebäudes. "Wir haben uns auch einige Mietobjekte angesehen, aber am Ende ist der Unterschied zwischen der Mietzahlung und den Kosten bei einem Kauf nur noch gering. Und so haben wir uns für die Kaufvariante entschieden", erläutert Stefan Pollok, ebenfalls Geschäftsführer und für die Finanzen verantwortlich. Und er ergänzt: "Insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Gewerbesteuererhöhung in Krefeld haben wir auch in den Nachbargemeinden einige Objekte und Grundstücke in Betracht gezogen."

"Dank der intensiven und guten Betreuung durch die Wirtschaftsförderung Krefeld, die uns in dem Prozess begleitet hat, haben wir uns aber letztlich für eines der letzten Filetstücke im Businesspark Fichtenhainer Allee, nur wenige hundert Meter vom aktuellen Standort entfernt, entschieden", informiert Roland Janke. "Den Standort wissen wir jetzt seit 15 Jahren zu schätzen. Und dies gilt gleichwohl auch für unsere Mitarbeiter und Kunden, die uns über die Autobahn A 44 zügig erreichen können." Es soll auch ein weitgehend Krefeld orientiertes beziehungsweise regionales Projekt bleiben. So sei der Hauptfinanzierer die Sparkasse Krefeld, und mit Katharina Kulla habe eine in Krefeld bekannte Architektin für das Projekt gewonnen werden können.

Insofern wird auch ein Großteil der siebenstelligen Investitionssumme an Unternehmen aus Krefeld und Umgebung vergeben werden, um ein Gebäude mit fast 500 Quadratmetern Fläche und Platz für bis zu 40 Mitarbeiter zu bauen.

Quelle: RP
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