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Krefeld
Mängel beim System mit Gelben Säcken in Krefeld

Krefeld. Die CDU fordert besseren Service für die Bürger. Von Sebastian Peters

Besonders größere Familien in Krefeld kennen das Problem: Die Zahl der gelben Säcke, die durch den Entsorger Borchers Anfang des Jahres verteilt werden, reicht nicht für das ganze Jahr aus. Gelbe Säcke können aber derzeit nur an einer Stelle im ganzen Stadtgebiet nachgeholt werden: auf dem Betriebshof der GSAK am Bruchfeld in Linn. Die CDU fordert nun, den Service für die Bürger zu erweitern. Werner Gottschalk, CDU-Sprecher in der Bezirksvertretung Mitte, hat einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung des Stadtteilparlaments Mitte geschrieben. "Die Stadtverwaltung Krefeld wird beauftragt, die Versorgung der Innenstadtbewohner mit Gelben Säcken ortsnäher und verlässlicher zu gestalten", heißt es im Antrag.

Unsere Redaktion fragte gestern bei der Firma Borchers an, die für die Verteilung der Gelben Säcke zuständig ist. Dort teilte man mit, dass am Anfang des Jahres zwei Rollen à 14 Säcke verteilt würden, diese würden für eine vierköpfige Familie im Regelfall ein ganzes Jahr ausreichen. Falls diese nicht ausreichten, könnten die Bürger nach Linn fahren, sagte der Borchers-Sprecher, der einräumt, dass es für die Bürger mit einigem Aufwand verbunden sei. 5,5 Kilometer fährt man vom zentralen Krefelder Theaterplatz bis zum Bruchfeld in Linn - 15 Minuten Autofahrt für eine Rolle Gelbe Säcke.

Die CDU regt an, die Gelben Säcke auch wieder in den Bürgerbüros auszulegen, wie dies auch früher war. Auch GSAK-Chef Wilfried Gossen hält dies für bürgerfreundlicher. Er betont: "Wir als GSAK sind außen vor. Für die Gelben Säcke ist die Firma Borchers verantwortlich. Wir haben uns lediglich bereiterklärt, gegen eine kleine Summe für die Firma Borchers Gelbe Säcke auf unserem Betriebshof zu verteilen."

Theoretisch könnten die Bürger auch bei den Abfuhrwagen von Borchers fragen. Dies ist aber nach Ansicht von CDU-Bezirksvertreter Werner Gottschalk lebensfremd: Das funktioniere kaum, oft seien die Bürger nicht zu Hause, wenn der Müllwagen kommt.

Quelle: RP
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