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Monheim
Bayer investiert 16 Millionen Euro für Forschung

Monheim. Bayer will seine Position auf dem Markt für biologische Pflanzenschutzmittel ausbauen und hat in Wismar rund 16 Millionen Euro in Forschung, Entwicklung und Produktion investiert. Mathias Kremer, Leiter des Bereichs Strategie und Management, sagte bei der Einweihungsfeier: "Die Kapazitätserweiterung am Standort Wismar ist auch ein wichtiger Schritt, Landwirten weltweit neue Lösungen für eine moderne, nachhaltige Landwirtschaft anzubieten. Der Einsatz von Biologica gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung." Am Standort Wismar arbeiteten Wissenschaftler und Experten auf den Gebieten Fermentation und Produktion von pilzlichen Mikroorganismen erfolgreich zusammen, ergänzte Daniel Karsch, Geschäftsführer von Bayer Crop Science Biologics.

Bayer hat seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich pilzlicher Mikroorganismen in Wismar konzentriert. Den Forschern des Unternehmens steht ein rund 1.600 Quadratmeter großer, zweistöckiger Gebäudekomplex mit Labors, Technik und Büros zur Verfügung. Das neu errichtete Produktionsgebäude entspreche allen Ansprüchen an Produktqualität und Sicherheit, teilte der Konzern mit. Mehr als 4.000 Quadratmeter böten Platz für optimale Produktionsbedingungen. Bayer sei so für die Zukunft gut gerüstet und könne flexibel auf neue Marktbedingungen reagieren. 1997 wurde in Deutschland die Zulassung für die Anwendung des ersten Biologica-Produkts erteilt, das gegen die Sclerotinia-Fäule wirkt. Damit wurde das erste biologische Fungizid in Deutschland überhaupt zugelassen. Bayer entwickelt, produziert und vermarktet biologische Produkte für den integrierten Pflanzenschutz. Bei den Produkten handele es sich in erster Linie um Präparate auf Basis lebender Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze oder von Naturstoffen, erläutert Bayer.

(pc)
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