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Dirk Fleschenberg
Der Treffpunkt Monheim stellt sich neu auf

Dirk Fleschenberg: Der Treffpunkt Monheim stellt sich neu auf
Dirk Fleschenberg ist mit seinem Elektronik-Fachmarkt seit fast vier Jahren Mitglied im Treffpunkt Monheim. Kürzlich wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsleute und Unternehmer gewählt. FOTO: Ralph Matzerath
Langenfeld. Monheim Der Treffpunkt Monheim, der Verein zur Interessenvertretung der örtlichen Unternehmer und Selbstständigen, hat seinen Vorstand neu besetzt. Vorsitzender ist Dirk Fleschenberg (43), Filialleiter des Elektronikmarktes Expert Hoffmann an der Krischerstraße. Gemeinsam mit dem Chef der Agentur "Fräulein Hirsch" und Spielmann-Wirt Markus Preikschat (48), Sven Schuhen (34), Firma Sonorum, und Marc Schönberger (41) vom Verein Klangweiten soll mit den Mitgliedern konstruktiv über bestehende Angebote und neue Ideen diskutiert werden. Von Petra Czyperek

Sie sagen, Sie möchten dem Treffpunkt "neuen Glanz" verleihen. War der Lack ab?

Fleschenberg (schmunzelt) Nein. Der Lack war nicht ab. Das ist wie bei einem gut erhaltenen Oldtimer. Der muss auch immer wieder auf Hochglanz poliert werden. Durch den Tod des früheren Vorsitzenden Willibald Luckas vor einem Jahr ist viel liegengeblieben. Der Treffpunkt Monheim musste seitdem mit einer Interimslösung zurechtkommen.

Warum hat die alte Garde jetzt komplett aufgehört?

Fleschenberg Alle Vorstände sind selbstständig. Ihnen fehlte die Zeit und Muße. Gerald Altvater, Volker Frenzel und Uwe Ihnenfeld wollten aus zeitlichen Gründen kürzer treten.

Das neue Vorstandsteam setzt sich aus Händlern, Handwerkern und Organisatoren zusammen. Wo sehen Sie das Potenzial dieser Zusammensetzung?

Fleschenberg Das große Potenzial des neuen Treffpunkt-Teams ist es, dass wir aus allen relevanten Branchen in Monheim einen guten Mix erreichen. Und, wir bringen den entsprechenden Wissenshintergrund mit.

Welchen Herausforderungen muss sich der Treffpunkt in Monheim aktuell stellen?

Fleschenberg Wir wollen einige Dinge auf den Prüfstand stellen. Ein wichtiges Anliegen ist es aber zuerst, die 80 Mitglieder des Treffpunktes zueinander zu führen und neue zu gewinnen. Insgesamt wünschen wir uns von allen Mitgliedern viele Ideen, mit denen wir dann arbeiten können.

Was waren in der Vergangenheit die wichtigsten Aktionen des Treffpunktes?

Fleschenberg Das waren die vier verkaufsoffenen Sonntage und der Neujahrsempfang.

Welche erfolgreichen Aktivitäten der abgetretenen Riege um Gerald Altvater, Volker Frenzel und Uwe Ihnenfeld werden Sie in der Zukunft fortsetzen?

Fleschenberg Natürlich die vier verkaufsoffenen Sonntage zusammen mit dem Citymanagement, die beispielsweise anlässlich des Stadtfestes und des Weihnachtsmarktes veranstaltet werden. Und ganz wichtig, der Neujahrsempfang mit der Verleihung des Monheimer Merkurs. Zukünftig möchten wir die Monheimer Messe wieder aufleben lassen. Aber wir wollen die Themen auch etwas aufbrechen.

Was sind Ihre nächsten Projekte?

Fleschenberg Der Treffpunkt wird am 29. September 40 Jahre alt. Diesen Geburtstag werden wir am 7. Oktober groß feiern. Aber es wird auch regelmäßig stattfindende Stammtische geben und Themenabende, wie beispielsweise am 31. August, 19.30 Uhr, im Pfannenhof. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung stellt dort die neuen Angebote für Unternehmen vor, beispielsweise die B2B-Plattform. Sie zielt auf die Vernetzung der Monheimer Firmen. Vernetzung wird zukünftig auch bei unserer Arbeit eine ganz große Rolle spielen. Nur zusammen können wir erreichen, dass die Monheimer noch mehr in ihrer Stadt einkaufen. Wir wollen den Händlern dabei helfen, ihre Kaufkraft zu halten. Es soll gemeinsame Werbe- und Rabatt-Aktionen geben. Es wird auch ein Konzept entwickelt, um den Kunden die Waren zeitnah nach Hause zu liefern. Und wir wünschen uns in der Stadt einheitliche Ladenöffnungszeiten.

Welche langfristigen Ziele haben Sie im Blick?

Fleschenberg Wir unterstützen unsere Mitglieder bei ihren Internetauftritten. Der aktuelle Stand geht von 0 bis 100, was die Werbung im Netz betrifft. Keiner soll den Anschluss verpassen, deshalb helfen wir auch gerne mit Ansprechpartnern beim Aufbau der eigenen Homepage oder bei der Anmeldung im städtischen WiFi-Portal. Und wir richten eine Facebook-Seite für alle Mitglieder ein. Außerdem verpassen wir der Treffpunkt-Homepage (www.treffpunkt-monheim.de) im Internet ein Facelifting. Es gibt ein neues Logo. Außerdem ändert sich die Farbgestaltung. Wir nutzen jetzt die Gunst der Stunde und stellen vieles auf den Prüfstand. Das ist aber ein Prozess, der sich mit der Zeit entwickeln muss.

Quelle: RP
 
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