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Langenfeld/Monheim
Industrie lädt zur langen Nacht

Langenfeld/Monheim: Industrie lädt zur langen Nacht
Auch der Chempark in Leverkusen ist bei der Langen Nacht der Industrie dabei. FOTO: Miserius
Langenfeld/Monheim. Bei der bundesweiten Aktion machen auch hiesige Unternehmen mit. Die Anmeldung läuft. Von Martin Mönikes

Wer wissen will, was, wo und wie Industriebetriebe in der Region produzieren, sollte sich den 26. Oktober vormerken. An diesem Mittwochabend, bei der inzwischen sechsten "Langen Nacht der Industrie", öffnen 76 Betriebe an Rhein und Ruhr ihre Pforten für rund 3.500 Gäste.

Ab sofort kann man sich online anmelden (siehe Info). Im südlichen Kreis Mettmann gehören auch dieses Jahr die Monheimer Firmen apt Hiller GmbH und Bayer Cropscience zu den Gastgebern. Veranstalter ist die Gesellschaftsinitiative "Zukunft durch Industrie", die gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern, den Unternehmerverbänden und den Industriegewerkschaften das Bewusstsein in der Bevölkerung dafür schärfen will, welch bedeutende Rolle die NRW-Industrie auf den Weltmärkten spielt.

Es gibt mehrere Standorte, von denen die insgesamt 53 Touren zu jeweils zwei Unternehmen beginnen. Die Besuche bei Hiller und Bayer sind ein solches "Paket", eine circa 50-köpfige Gruppe beginnt um 18 Uhr bei apt Hiller, die andere bei der Bayer-Division Cropscience, gegen 20 Uhr wird getauscht.

"Die Nachfrage ist riesig", erinnert sich Utz Klages, Pressesprecher bei Bayer Cropscience an die Vorjahre auf dem Monheimer Campus. Die Besucher sind bunt gemischt, "Vorkenntnisse sind nicht erforderlich". Start ist im sehenswerten Tropicarium, wo die Standortleiterin Dr. Simone Rosch die Gäste begrüßt.

Aufgeteilt in zwei kleinere Gruppen geht's in die Substanzbibliothek und ins Institut für Pflanzenkrankheiten oder auch in ein Gewächshaus. Hauptaufgabe der in den Laboren und Gewächshäusern arbeitenden Forscher ist die Suche nach sogenannten fungiziden Wirkstoffen und nach neuen Wegen zur Gesunderhaltung von Kulturpflanzen wie Getreide, Obst und Gemüse oder Weinreben.

Besucher erfahren auch Details aus dem Arbeitsalltag der Forscher von Bayer und die Bedeutung moderner Diagnose-Verfahren zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten und Resistenzen.

Bei apt Hiller an der Daimlerstraße, dem Hersteller komplizierter und vielseitiger Profile und Produkte aus Aluminium - von Fensterrahmen bis zu den Torpfosten im Fußballstadion - ist auch ein Blick in die Produktion möglich. Schließlich wird dort an fünf Tagen in drei Schichten gearbeitet.

"Die Begrüßung wird in der Kantine stattfinden, bewusst nahe an der Arbeitsatmosphäre, nicht in einem Konferenzraum", sagt Elena Alvanos-Flad, die Leiterin der Personalabteilung. Einer Präsentation folgt die Aufteilung in drei Gruppen. Die Gruppen werden von Führungskräften begleitet. Teilnehmer sehen die Produktion der Aluminiumprofile: vom Werkzeugbau über Pressen bis zur Verpackung sowie die Veredelung in einem der größten Eloxalwerke Westeuropas.

Apt Hiller deckt übrigens die gesamte Wertschöpfungskette der Herstellung von Produkten ab - vom Rohstoff bis zum Endprodukt. "Der Rundgang zeigt anschaulich auch die Größe des Betriebes", sagt Elena Alvanos-Flad.

Quelle: RP
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