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Kreis Mettmann
Pflegekräfte bilden sich für Palliativdienst fort

Kreis Mettmann. An der Kreis-Bildungsakademie ging es in einem Lehrgang um die Themen Sterben, Tod und Trauer.

An der Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann haben zehn Fachkräfte die Fortbildung zur Fachkraft für Palliative Pflege abgeschlossen. Beschäftigt sind die Absolventen in Pflegeheimen, ambulanten Palliativdiensten, im Arbeitsfeld des Sozialen Dienstes und auf entsprechenden Stationen im Krankenhaus.

Der Umgang mit Sterbenden erfordert eine bewusste Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Trauer. Die Weiterbildung ermöglicht es den Teilnehmern, das Konzept einer palliativen Pflege zu erlernen und die Einführung oder Weiterentwicklung in ihren Einrichtungen zu unterstützen. Palliativpflege erfordert Fachwissen und eine hohe soziale Kompetenz, um Menschen mit unheilbaren und lebensbedrohlichen Erkrankungen sowie deren Angehörige auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Teil der Weiterbildung ist auch, das Wissen rund um Vorbeugung sowie Linderung von Leiden zu vertiefen und frühzeitig die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen zu erkennen. Sterbende und ihre Angehörigen brauchen laut Experten vor allem Sicherheit und Geborgenheit, um ihre körperliche, psychosoziale und spirituelle Lebensqualität zu erhalten.

Die nächste berufsbegleitende Weiterbildung zu dem Thema für Pflegende bietet die Bildungsakademie ab dem 17. August an. Das Seminar umfasst 160 Stunden und wird mit dem Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes abgeschlossen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bildungsakademie-mettmann.de oder bei Ulrike Rosenkranz unter der Rufnummer 02104-99 2613.

(dora)
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