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Monheim
Schlaglöcher mit dem Mängelmelder anzeigen

Monheim: Schlaglöcher mit dem Mängelmelder anzeigen
Knapp 20 Prozent entfallen auf Verkehr und Straßenschäden. Es geht vor allem um Schlaglöcher, defekte Ampeln und zu schnelles Fahren. FOTO: rm-
Monheim. Seit 2012 gibt es den Zugang auf der städtischen Internetseite. Seitdem wurden im Rathaus 1600 Hinweise bearbeitet. Von Petra Czyperek

Sie schneiden, sägen, kontrollieren, reparieren und räumen auf - städtische Mitarbeiter sind täglich unterwegs, um Wege und Plätze instand zu halten, sagt Rathaussprecherin Birte Hauke. Weil sie aber nicht überall gleichzeitig sein könnten, habe die Verwaltung vor vier Jahren den "Mängelmelder" eingeführt. Jeder könne damit im Internet einen Missstand eintragen und die zuständigen Stellen im Rathaus davon unterrichten. Nach zwei Tagen gebe es eine erste Rückmeldung. Rund 1600 Meldungen wurden so in den vergangenen vier Jahren bearbeitet.

Jetzt liegen die Zahlen für das erste Halbjahr 2016 vor, teilt Hauke mit. "Bis zum 30. Juni wurden insgesamt 211 Mängel gemeldet. Dabei ist die Tendenz steigend: 2013 gab es 204 Meldungen, 2014 waren es mit 411 doppelt so viele und 2015 insgesamt 460 Meldungen." Sie verteilten sich auf elf Kategorien, unter anderem Abfall und Sauberkeit, Beleuchtung, Grünflächen und Spielplätze, Straßenschäden, Anregung und Lob, Baustellen und Kanal. Im Gegenzug sei das Meldungsaufkommen über das Kontaktformular oder das Bürger-Telefon gesunken. "Bei der Beschreibung sollte man auf eine angemessene Sprache achten", bittet Stephanie Augustyniok, die im Rathaus auf Fragen und Kritik im Bereich Verkehr reagiert. Wer mehrere Mängel melde, solle dazu auch mehrere Meldungen anlegen.

Im ersten Halbjahr 2016 sei jede vierte Meldung ein Hinweis auf eine defekte Laterne gewesen, die direkt von der Mega repariert werde. Weitere 50 Meldungen gab es zum Abfall. Meist ärgerten sich Bürger über illegal entsorgten Müll und Schmierereien, weiß Hauke. In der Kategorie Sicherheit und Ordnung seien 27 Mängel bearbeitet worden. Oft gehe es dabei um fehlende Straßenschilder, Lärm oder nicht angeleinte Hunde. Fast ebenso viele Meldungen gebe es in der Kategorie Grünflächen und Spielplätze.

25 mal seien im ersten Halbjahr zugewachsene Gehwege und Parkplätze bemängelt worden. Doch nicht immer könnten die städtischen Betriebe eingreifen. Manch beanstandeter Baum mit langen Ästen stünde auf einem Privatgrundstück oder der Straßen-Landesbetrieb sei an der betreffenden Stelle für den Rückschnitt verantwortlich. Auch würden oft Schmierereien gemeldet, die die Stadt nicht entfernen dürften, erklärt die zuständige Mitarbeiterin Sibille Hanenberg. In diesen Fällen werde die Meldung weitergeleitet und mit dem Vermerk "ungelöst abgeschlossen" beendet. Bei Verkehrsangelegenheiten (21 Meldungen) und Straßenschäden (16 Meldungen) geht es laut Hauke vor allem um Schlaglöcher, defekte Ampeln und Überschreitung von Tempobegrenzungen.

Quelle: RP
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