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Monheim
Wortmalerei an allen Grundschulen

Monheim. Konzentriert malt ein Kind Zick-Zack-Linien auf die weiße Leinwand. Ruhig legt es die Rolle ab, dann übernimmt das nächste Kind. Bei der Abschlusspräsentation zum Projekt "Wortmalerei" zeigten Schüler der Leo-Lionni-Schule eine bunte Verbindung von Kunst und Theater.

Das Projekt in der Förderschule wurde in Kooperation mit der städtischen Kunstschule und dem Ulla-Hahn-Haus realisiert, mittlerweile wird es an allen städtischen Grundschulen und den Förderschulen angeboten. Den Kindern soll eine künstlerisch-ästhetische Bildung im Bereich der bildenden Kunst ermöglicht und mit theater- und literaturpädagogischen Methoden ein Beitrag zur sprachlichen Bildung geleistet werden.

An der Leo-Lionni-Schule beschäftigten sich 36 Drittklässler unter Anleitung der Künstlerin Britt Reinhardt und des Theaterpädagogen Stefan Kraft zwei Wochen lang mit dem Thema "Nichts". "Die gemeinsame Arbeit von Kunst und Theater bildete dabei die Schnittstelle vom Nichts zum Etwas", erläutern die Projektleiter. "Wir wollten versuchen, visuell und darstellerisch zu zeigen, wie sich zum Beispiel in ein Gefühl der Leere ganz vorsichtig doch etwas hineinschmuggelt: Ein Kichern, ein Wutanfall, ein Grinsen, ein Lied. Oder wie eine leere Leinwand sich ganz langsam füllt!"

Während der Präsentation bemalt eine Gruppe eine große Leinwand, während eine zweite Gruppe verschiedene Bewegungsabläufe zeigt und singt.

(pc)
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