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Leichlingen
Toscana-Sporthalle weiterhin gesperrt

Leichlingen. Die Stadt wartet noch auf Unterlagen des Vermieters - erst dann könne die Ursache des Schadens geklärt werden. Von Simon Janssen

Noch immer herrscht Ungewissheit bei einigen Abteilungen des Leichlinger TV, wie lange sie die Toscana-Sporthalle nicht nutzen können. Das Gebäude ist weiterhin gesperrt, weil Ende November nachts mehrere Platten der Zwischendecke in der Nähe des Eingangsbereichs und der Umkleidekabinen heruntergekommen waren. Die Halle an der Opladener Straße 2 wird hauptsächlich vom LTV, aber auch vom Gymnasium, der Real- und Sekundarschule genutzt.

Ursprünglich wurde von einer rund zweiwöchigen Sperrung ausgegangen, doch noch immer konnte der Schaden nicht behoben werden. Auch die Ursache ist noch unklar. "Wir warten noch auf Unterlagen vom Vermieter über die Konstruktion der Decke. Die sind notwendig, um die Gründe für das Herunterkommen der Platten zu klären. Erst dann können wir den Schaden beheben", sagt Wolfgang Kalski von der Leichlinger Gebäudewirtschaft. Vermieter ist die Crecelius GmbH mit Sitz in Düsseldorf.

Der schleppende Verlauf betrifft vor allem den LTV: "Jeder Tag zählt für uns", sagt LTV-Vorsitzender Martin Hasenjäger. Zur Zeit kann der LTV nur einen begrenzten Trainings- und Kursbetrieb fahren. Die gesamte Faustballabteilung wurde bereits in den Weihnachtsurlaub geschickt. Die Damen-Gymnastikgruppe musste in die Halle am Witzheldener Sportplatz umziehen. "Die Handballer rücken im Smidt-Forum enger zusammen", sagt Karlheinz Dick, Erster Vorsitzender des Stadtsportverbandes. Die Schulklassen weichen derzeit in die Hauptschul- und in die Realschulhalle aus. Erst Ende vergangenen Jahres musste die 2011 neu errichtete Halle kurzerhand gesperrt werden, weil sich Deckenleuchten aus ihrer Verankerung gelöst hatten. Mit der Gefahr, dass die Leuchtkörper auf den Boden krachen könnten, war ein regulärer Sportbetrieb selbstverständlich nicht mehr möglich.

Schon wenige Monate nach der Inbetriebnahme hatte es Löcher in den Wänden gegeben, weil zu weiche Materialien verbaut worden waren. Die Stirnwände der neuen Sporthalle erhielten daraufhin auch oberhalb einer Höhe von 2,50 Meter eine robuste Birkenholz-Verkleidung, um sie vor weiteren Schäden zu schützen.

Quelle: RP
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