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Leverkusen
Arthur Horváth und die Nacht der Songpoeten

Leverkusen: Arthur Horváth und die Nacht der Songpoeten
Arthur Horváth spielte im November bei den Jazztagen beim Gregor-Meyle-Konzert auf der Hauptbühne des Forums, begleitet von einem Kinderchor. FOTO: UM
Leverkusen. Der Leverkusener Musiker steht Anfang September mit zwei weiteren auf der Scala-Bühne - und doch sind's drei einzelne Konzerte in einem. Von Ludmilla Hauser

Bei manchen Menschen hat der Tag höchstwahrscheinlich mehr als 24 Stunden. Arthur Horváth gehört offenbar dazu - der Mann ist ein Tausendsassa in Sachen Musik und Kreativität, arbeitet für die Stadt und die Leverkusener Jazztage als Marketingleiter, Projektleiter und Sponsoringbeauftragter, erarbeitet Kampagnen für Leverkusen, etwa die Marketingkampagne "Lust auf Leverkusen" oder den mittlerweile renommierten Jazzpreis "future sounds" für Musiker unter 35 Jahren und auch das das Musikprojekt "Young Stage" für Jugendliche.

Im kommenden Jahr will Horváth 18 Auftritte bei seiner neuen Tournee absolvieren, denn Lieder komponiert und textet er auch noch, veröffentlicht Alben, hat TV-Auftritte. Familienvater ist er auch. Wann schnauft der Mann mal durch? Wahrscheinlich beim gemütlichen Musikmachen. Das tut er das nächste Mal in seiner Heimatstadt Leverkusen am Samstag, 2. September, im Opladener Scala-Club bei der Nacht der Songpoeten. "Vorbild dafür ist ein bisschen das Blue Bird Café in Nashville/USA", erzählt Horváth. "Dabei spielen Singer-Songwriter/Liedermacher sich und dem Publikum im Wechsel ihre Songs vor, plaudern aus dem Nähkästchen zur Entstehung der Songs und steigen von Zeit zu Zeit bei den Kollegen spontan mit ein."

Dass das wunderbar funktioniert, weiß Horváth nicht nur aus dem Testlauf zum Songpoeten-Abend, der Blue-Moon-Songwriter-Nacht 2014. Sondern auch aus Konzertabenden mit Matt Monka, der auch im Scala mit ihm auf der Bühne stehen wird. "Wir haben in Bremen schon acht Mal zusammengespielt. Da habe ich erlebt, was für ein tolles Gefühl es ist, wenn man sich auf der Bühne mit seinen Liedern abwechselt und beim Stück des jeweils anderen einfach mit einsteigt, obwohl man den Song gar nicht kennt", sagt Horváth.

So soll es auch im Scala werden. Dann stehen drei Pianos auf der Bühne, Matt Monka (schrieb Texte für Peter Maffey und Disney-Filme) spiele selbst, Horváth und die Dritte im Bunde, Luisa Skrabic (sang bei Bernd Schneiders Bayer-04-Abschied), bringen je einen Pianisten mit. Das Besondere an der Nacht der Songpoeten sei, dass alle drei Künstler und die Begleitmusiker gleichzeitig und gemeinsam auf der Bühne stehen. "Es wird ein Abend zum Hinhören", sagt Horváth. "Kein Rambazamba." Ein Beispiel. Monka bringt ein Lied mit, bei dem es um Zeiten vor dem High-Tech geht, ums Spielen im Match, um Fahrten auf dem Autorücksitz ohne Anschnallen. "Es wird lustig", verspricht Arthur Horváth, "und wenn jemand ein Liebeslied spielt und wir über dessen Entstehen reden, vielleicht auch mal peinlich."

Karten für den Abend mit dem Singer-Songwriter-Trio kosten im Vorverkauf 19,80 Euro, an der Abendkasse dann 22 Euro.

P.S.: Arthur Horváth gibt es auch in der Weihnachtszeit nochmal im Scala: am 21. und 22. Dezember bei "Kremps und Horváths Leverkusener Weihnacht" mit Schauspieler und Musiker Jan-Gregor Kremp (Karten: im Vorverkauf 49,50 Euro).

Samstag 2. September, 20.15 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, Uhlandstraße 9.

Quelle: RP
 
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