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Leverkusen
Balkantrasse: Stadt entgehen Fördermittel

Leverkusen. Der Stadt Leverkusen sind offensichtlich Millionen an Landesförderung durch die Lappen gegangen. Mit insgesamt 2,2 Millionen Euro bezuschusst NRW Burscheid und Wermelskirchen für den Bau eines Radweges auf der ehemaligen Balkantrasse. Dies teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Deppe jetzt mit.

Die Fortsetzung des Radweges auf Remscheider Gebiet wird demnach vom Verkehrsministerium mit weiteren 800 000 Euro bezuschusst. Das Geld stammt aus dem Programm "Förderung des kommunalen Straßenverkehrs". Verkehrsinvestitionen für Städte und Gemeinden, die Baulast zu tragen haben, werden zu 75 Prozent bezuschusst. In der Mitteilung Deppes heißt es weiter, bereits 2005 sei die Entwidmung der ehemaligen Bahnstrecke vorangetrieben worden. Nun werde es bald einen durchgehenden und sicheren Radweg abseits der B 51 geben: "Nur weil wir uns gemeinsam, Land, Kreis, Städte und Gemeinden, so gut abgestimmt haben, konnte jetzt dieses sensationelle Ergebnis erreicht werden."

An dem ist Leverkusen allerdings nicht beteiligt. Der Stadtrat hatte sich unlängst gegen einen Radweg auf der Balkantrasse ausgesprochen – aus Kostengründen.

Quelle: RP
 
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