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Leverkusen
Das LevWelt-Bild: Die Facetten der Stadt finden auf sechs Metern Platz

Leverkusen. "Tunnel statt Stelze" - das Thema muss mit aufs Bild. Und wenn es das Letzte ist, was Ellen Loh-Bachmann zur Vollendung des Werkes noch auf die Leinwand bringen muss. Es war das Letzte, was die Leverkusener Künstlerin, besser bekannt als Eloba, an dem Bild getan hat. "In der vergangenen Nacht", gestand sie gestern lächelnd, als sie das LevWelt-Bild an Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn übergab. Symbolisch. Denn das Kunstwerk hängt seit gestern schon im Foyer des Verwaltungsgebäudes Opladen. Gemalt hat es Eloba nicht allein.

Sie hat im vergangenen Jahr bei der Aktion "Kunst kennt keine Grenzen" in der Rathaus-Galerie Bürger zum Mitmalen aufgerufen. Es galt, ein Stück der Stadt auf Leinwand zu bannen. Kulturdezernent Marc Adomat etwa versuchte sich am EVL-Wasserturm, Buchhorn skizzierte das Stadtlogo, die weiß-grüne Raute, als "bescheidenen Beitrag", Hans Georg Meyer (Europa-Union) malte das Stadtwappen, das er vor 40 Jahren mitinitiierte. "Damals war mir klar, wir brauchen den Bergischen Löwen vor dem Opladener Jägerzaun", umschrieb Meyer lokalkoloriert den Wechselzinnenbalken aus dem früheren Opladener Wappen, der es mit aufs Stadtwappen nach der Gebietsreform geschafft hat. Eloba hat ihn und viele der Kunstwerke von Bürgern zart auf- und umbereitet. "Ich habe damals gesagt, ich überarbeite alles." Kunstpause. Dann: "Das war viel Arbeit", berichtete sie schmunzelnd. Immerhin sind die drei Leinwände nebeneinander gelegt gut sechs Meter lang.

Zu sehen sind Facetten der Stadt von Morsbroich übers Forum bis zum Funkenturm, von der BayArena über Fachwerkhäuser bis zur City-Kirche, von der Rathaus-Galerie bis zur Hitdorfer Fähre und der Rheinbrücke. Die Leinwände laden zum Entdecken von Details einer Stadt ein, die schöner sei als ihr Ruf, saget Eloba. Neben dem LevWelt-Bild von Bürgern für Bürger hat sie eine Mini- Schau im Foyer des Verwaltungshauses eröffnet. Bis 4. September sind etwa ihre Bilder der Leverkusener Partnerstädte zu sehen - in gewisser Weise ist das eine kleine Überleitung zum Europafest am Wochenende im Schlosspark.

(LH)
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