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Leverkusen
Der Weltkindertag wird erstmals im Wildpark gefeiert

Leverkusen. Der Kinderschutzbund Leverkusen plant am internationalen Weltkindertag ein buntes Fest im Wildpark Reuschenberg, um auf die besonderen Bedürfnisse und Rechte von Kindern aufmerksam zu machen. Von 11 bis 17 Uhr soll sich deswegen am Sonntag, 18. September, alles um die Kleinsten drehen.

Die Nähe zur Natur und den Tieren machen den Wildpark Reuschenberg (Am Reuschenberger Busch 6) laut Almuth Turkowski zu einem tollen Standort. In den Jahren zuvor war der Weltkindertag einige Male im Neulandpark gefeiert worden. "Da konnten aber Ponys zum Beispiel nur gestreichelt werden, im Wildpark können die Kinder auch reiten", sagt die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, der in diesem Jahr zum ersten Mal alleiniger Ausrichter ist.

Außerdem wird es eine Bewegungsbaustelle geben, an der Kinder selbst Parcours erstellen und sich ausprobieren können. "Wenn Kinder spielen, sind die Eltern oft zu ängstlich. An der Baustelle können sie ordentlich werkeln und sich austoben", sagt Turkowski. Eine Märchenerzählerin entführt die Kinder im Wald in Fantasiewelten. Wer mag, kann sich beim Kinderschminken in eine Prinzessin, einen Ritter oder eine Fee verwandeln, und auch als Nachwuchs-Bildhauer, in einer Druckwerkstatt und an den Bastelständen können die jungen Besucher selbst aktiv werden. Ein Chor der Leverkusener Musikschule hat sich angekündigt und wird auf einer Bühne Lieder zum Mitsingen präsentieren. Alle Aktivitäten an diesem Tag sind kostenfrei. Als Sponsor konnte der Kinderschutzbund die Sparda-Bank gewinnen. An einer Info-Station können Kinder außerdem erfahren, welche Rechte sie haben. Dass jedes Kind ein Recht auf Schutz hat, zum Beispiel, auf Privatsphäre und darauf, die eigene Meinung zu sagen. Auch auf die neue mobile Beratungsstelle für Kinder und Eltern in Schlebusch soll am Weltkindertag aufmerksam gemacht werden. Diese steht ab September im katholischen Gemeindehaus immer mittwochs von 16.30 bis 18.30 Uhr zur Verfügung.

Almuth Turkowski hofft, dass viele Kinder mit ihren Eltern das Fest besuchen werden. Auch in den Flüchtlingsunterkünften der Stadt möchte der Kinderschutzbund auf das Angebot aufmerksam machen. Ratsam ist die Anfahrt mit der Buslinie 203 oder 204 oder mit dem Fahrrad, denn in der Nähe des Wildparks gibt es nur wenige Parkplätze.

(tak)
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