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Leverkusen
Geschichte der Arche Noah ziert den Kita-Zaun

Leverkusen: Geschichte der Arche Noah ziert den Kita-Zaun
Das Werk ist vollbracht - Kinder der evangelischen Kita Lützenkirchen und ihre Betreuer sind stolz auf den neu gestalteten Zaun. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Die Geschichte der Arche Noah dürfen Familien nun am Zaun des Außengeländes der evangelischen KiTa in Lützenkirchen bestaunen. Die Kindertagesstätte, die sich passenderweise "Arche Noah" nennt, setzt gemeinsam mit der OGS Im Kirchfeld ein Projekt von Pfarrerin Bettina Növer um, die mittlerweile seit einem Jahr in der Gemeinde tätig ist. Für die Flut wurden Vogelschutznetze verwendet, die mühevoll von den Grundschülern mit Muscheln bestückt wurde. "Der Aufwand war schon enorm", lautete das Fazit der OGS-Leitung Martina Tenhagen. Aus Gummistiefeln wurden Krabben gebastelt, aus Flaschenverschlüsseln Schuppen für Fische erstellt. und Radkappen mussten als Quallen herhalten. So konnte aus Holz und alltäglichen Materialien der Zaun ansprechend verschönert werden. Jedes Tier gab es doppelt, so wie es die biblische Geschichte erzählt. Von Tobias Falke

"Ein starkes Netz im Sozialraum bedeutet höchstmögliche Begleitung und Förderung der Menschen in ihm", erklärt Pfarrerin Bettina Növer das Engagement, "daher tragen solche Projekte meiner Ansicht nach nicht nur dazu bei, den unmittelbaren Lebensraum der Lützenkirchener bunter zu gestalten". Sie hätten nicht nur einen ästhetischen Mehrwert, sondern förderten die Zusammenarbeit und das Ineinandergreifen der verschiedenen Einrichtungen, die alle für die Begleitung von Familien zuständig seien.

Zudem sei es gut, die Vielfalt der Menschen und dadurch auch die Möglichkeiten im Stadtteil wahrzunehmen. So stellte die Kirchengemeinde die Räume, den Ideenreichtum übernahmen KiTa sowie OGS - und Eltern brachten die Materialien teilweise aus ihren Garagen oder Sommerurlauben mit.

Mit einem kleinen Gottesdienst fing die Projektwoche am vergangenen Montag an. Rund 120 Kinder waren gekommen, um der Geschichte der Arche Noah zu lauschen. Mit großer Liebe zum Detail ging es anschließend in die Gruppen und sowohl vormittags als auch nachmittags betätigten sich die Pänz fleißig. Einen gelungenen Nebeneffekt hat die Aktion für die Pfarrerin ebenfalls: "Ich schaue immer von meinem Büro auf den KiTa-Zaun, und es ist natürlich wesentlich schöner, auf liebevoll gestaltete Kunstwerke der Kinder als auf nackte Metallstäbe zu schauen", sagt sie. "Wir sind froh, dass unser Außengelände jetzt entsprechend verschönert wurde", sagt KiTa-Leiterin Ina Lehnard. Und in den kommenden Ferien soll der Zaun weiter verschönert werden.

Quelle: RP
 
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