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Leverkusen
Gräfrath leuchtet im Kerzenschein

Leverkusen: Gräfrath leuchtet im Kerzenschein
Im Jahr 2011 wurden erstmals die Leuchttüten mit typischen Gräfrather Motiven hergestellt. Heute sind sie ein Klassiker. FOTO: kempner
Leverkusen. Der "Gräfrather Lichterzauber" lockt jedes Jahr Tausende Besucher nach Solingen. Die Veranstaltung verbindet Kultur und Romantik. Von Martina Wolter

"Zauberhaft" und "Magisch" - so lauteten einige begeisterte Besucherreaktionen im Vorjahr. Auch morgen, Freitag, 4. September, will sich der "Gräfrather Lichterzauber" im historischen Ortskern von Solingen-Gräfrath wieder von seiner besten Seite zeigen.

Als die Aktionsgemeinschaft Gräfrath 2011 im ersten Veranstaltungsjahr 5000 "Gräfrather Leucht-Tüten" mit eingestanzter Orts-Silhouette (bezahlt aus der Vereinskasse) an die Haushalte verteilte, wurden die Gräfrather richtig aktiv. Sie stellten die von Designerin Cornelia Kreitzberg kreierten Tütchen auf Fensterbänke, schmückten damit Balkone und Treppenabsätze, ließen Kerzenhalter von Ästen baumeln - und sorgten so bei Einbruch der Dunkelheit für eine beeindruckende Kulisse in ihrem Stadtteil.

Die vielen Besucher, die seitdem gekommen sind, finden die Atmosphäre in dem so illuminierten Gräfrath einfach toll. In dieser Umgebung macht es vielen noch einmal mehr Spaß, an der 150 Meter langen, fein gedeckten - natürlich auch mit tollen Lichtern geschmückten - Tafel mitten im historischen Ortskern Platz zu nehmen und sich die Häppchen munden zu lassen, die die örtlichen Gastronomen anbieten. Das wird morgen sicherlich nicht anders sein. Und proppevoll wird es im Stadtkern von Gräfrath auf alle Fälle. Im vergangenen Jahr drängten sich rund 6000 Besucher im Ortskern.

Auch diesmal wird einiges an Programm geboten: Auf dem Marktplatz ist um 18 Uhr Clown Peppi zu Gast und will die Zuschauer zum Lachen bringen. Ihm folgen zwei Musikauftritte (Erwin Paech, 19 Uhr und Johna, 20 Uhr). Eine Schwarzlicht-Show wird um 21.30 Uhr vom Gräfrather TSV beigesteuert, bevor "Subhi" mit ihrer finalen Feuershow um 23 Uhr auftritt. Einige treten sogar doppelt auf: "In der Freiheit" gibt's Clown Peppi um 20 Uhr, die Feuershow um 21 Uhr und Erwin Paech um 22 Uhr zu sehen, beziehungsweise zu hören.

Kunst und Kultur werden bei einem Blick in die offenen Höfe und Ateliers geboten, die sich zwischen dem Klingenmuseum und "In der Freiheit" befinden. Lichtprojektionen vom Kunstmuseum Solingen schmücken die evangelische Kirche von 18 bis 23 Uhr. In der beleuchteten Klosterkirche werden dagegen von 18 bis 22 Uhr Geschichten um den Märchenschatz erzählt und orchestrale Filmmusik aus Hollywood geboten. Im benachbarten Klingenmuseum darf man "Klingen schmieden" und kann an einer Taschenlampenbegehung des Deutschen Klingenmuseums (19.30 bis 22 Uhr) teilnehmen. Geschichte und Gegenwart Gräfraths stehen im örtlichen Museum (19 bis 22 Uhr)im Mittelpunkt.

Der "Gräfrather Lichterzauber" bildet den Auftakt zur Reihe "Solingen im Licht". Es folgen am Samstag, 19. September, die "Solinger Lichternacht" in der Innenstadt und im Südpark sowie am Freitag, 25. September, die Veranstaltung "Wald leuchtet" im Stadtteil Wald.

Quelle: RP
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