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Leverkusen
Häusliche Gewalt bleibt großes Thema der Beratungsstelle

Leverkusen. Noch immer sind Trennung und Scheidung sowie die damit verbundenen Probleme - dazu zählt zumeist auch die häusliche Gewalt - die häufigsten Ursachen dafür, das sich viele Frauen Hilfe suchen. Zumindest zeigt das ein Blick in die Statistik der Frauenberatungsstelle Leverkusen. Demnach waren es in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt über 520 Frauen, die sich wegen dieser Gründe an den Verein gewandt haben. Die Beratungsstelle weist darauf hin, dass sie bei häuslicher Gewalt helfen könne und wolle.

Insgesamt suchten sich hier 637 (2014) beziehungsweise 491 (2015) Frauen Hilfe. Mit einem Blick in die Statistik wird klar, dass es nicht unbedingt ausschließlich junge Frauen sind, die Hilfe benötigen. Im Gegenteil: Neben der Mehrheit, die zum Alter keine Angaben machen wollte, suchten vor allem Frauen zwischen 40 und 50 Jahren den Weg zur Beratungsstelle.

Diese nimmt sich jedem Problem an: ob Arbeitslosigkeit, Sucht, Stalking oder psychischer und physischer Gewalt. Zu alldem gibt es ehrenamtliche Angebote, wie Gruppengespräche zum Thema Scheidung, die den Betroffenen Mut machen sollen. Sie rufen dazu auf, dass betroffene Frauen zu ihren Sprechstunden kommen sollen, diese gibt es mit oder auch ohne Termin. Die Termine für die Sprechstunden ohne Voranmeldung sind immer dienstags, 15 bis 17 Uhr, mittwochs 8 bis 10 Uhr und donnerstags 10 bis 12 Uhr. Unter 02171 28320 ist eine Terminvereinbarung möglich. Die Sprechstunden finden, auch anonym, in den Räumen an der Birkenbergstraße 35 in Opladen statt. Informationen gibt es im Internet unter www.frauenberatungsstelle-leverkusen.de.

(sabl)
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