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Leverkusen
Kühltruhe ausgelaufen: Feuerwehr räumt Supermarkt

Leverkusen: Kühltruhe ausgelaufen: Feuerwehr räumt Supermarkt
Mit Atemschutzmasken betraten die Feuerwehrleute den Supermarkt. Das ausgelaufenen Kühlmittel enthielt jedoch kein Reizgas. FOTO: rP Foto-Uwe Miserius
Leverkusen. Reizgas-Alarm im "Netto"-Markt an der Kölner Straße. Dort war - vermutlich aufgrund der großen Hitze - Donnerstagnachmittag eine Kühltruhe ausgelaufen. Und weil die Feuerwehr nicht wusste, ob es sich bei dem Kühlmittel um eine Verbindung mit gefährlichem Ammoniak handelte, ließ sie vorsorglich den Supermarkt räumen.

Doch das gestaltete sich gar nicht so einfach, wie Einsatzleiter Wolfgang Auweiler auf Anfrage bestätigte. Das Geschäft sei zu dieser Zeit relativ voll gewesen, "und manch einer wollte halt erst noch in Ruhe seine Einkäufe zu Ende bringen", berichtete er. Nach dem Motto: Evakuierung, bevor ich mein Wechselgeld bekommen habe? Niemals.

Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass modernes Kühlmittel ohne Reizgas verwendet worden war, es bestand also zu keiner Zeit Gefahr für die Atemwege der Kunden. Die Feuerwehr lüftete, gab den Markt wieder frei - und musste schnell weiter zu einem Alarm nach Oberoelbach in Bergisch Neukirchen. Dort hatte eine ältere Dame per Hausnotruf Alarm geschlagen, dann war der Kontakt abgebrochen. Die Feuerwehr fand die Frau wohlauf. Gebrannt hatte nichts.

(peco)
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