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Leverkusen
Stadt saniert Heisenberg-Schule für 6 Mio. Euro

Leverkusen: Stadt saniert Heisenberg-Schule für 6 Mio. Euro
Claudia Bensen ist Schulleiterin des Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Auf sie und die Schüler kommt in den nächsten Jahren einiges an Baulärm zu. Los geht es mit Arbeiten in Bibliothek und Eingangsbereich. FOTO: Ralph Matzerath (Archiv)
Leverkusen. Als das Werner-Heisenberg-Gymnasium vor drei Jahren für den Ganztagstrieb umgebaut wurde, nahm die Stadt eine Menge Geld in die Hand: Zwei Millionen Euro kostete die Baumaßnahme. Seit gestern ist klar: Diese Summe war nur ein Anfang. Von Peter Clement

Die Stadt will das Heisenberg-Gymnasium für weitere sechs Millionen Euro sanieren. Am Dienstag, 2. Mai, startet im Schulausschuss der politische Beratungsturnus zu diesem Thema. In der Beschlussvorlage erläutert die Stadt die Sanierung.

Sie beabsichtigt demnach, das gesamte Schulgebäude in Lützenkirchen nach dem genehmigten Brandschutzkonzept in einzelnen Bauabschnitten von Sommer 2017 bis Ende 2020 auf den neuesten Stand zu bringen. Denn die turnusmäßige Brandschau habe erhebliche Mängel im alten Brandschutzkonzept aufgedeckt. Die Planung der Maßnahme sei in enger Abstimmung mit der Schule sowie dem städtischen Fachbereich erfolgt, heißt es in der Vorlage, die den Politikern für ihren Beschluss zugestellt wurde.

In einigen Bereichen ist die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes laut Stadt bereits erfolgt: Mensa- und Freizeitbereich, Treppenhäuser, Verwaltung, Musikräume und Flurbereiche im Erdgeschoss zählen dazu. Der Zeitplan für die anderen Arbeiten sieht demnach wie folgt aus: Sommer 2017 Bibliothek und Eingangsbereich der Schule im Erdgeschoss;

2018 und 2019 Erstes und zweites Obergeschoss in mehreren Bauabschnitten; 2020 Aula mit Bühne und Vortragsraum im Erdgeschoss sowie die umlaufende Galerie im ersten Obergeschoss.

Neben den eigentlichen Sanierungsarbeiten für den Brandschutz ist es nach Angaben der Stadtverwaltung aber unabdingbar, gleichzeitig noch andere Sanierungen durchzuführen. Dazu zählen unter anderem:

- Sanierung der WC-Räume, auch für barrierefreie Nutzung, inklusive Erneuerung der Technik,

- teilweiser Austausch der Heizkörper und Heizleitungen,

- Erneuerung der Elektroinstallationen und der Beleuchtung,

- Erneuerung der technischen Bühnenausstattung der Aula,

- Herrichtung von Anschlüssen und Kabeltrassen für digitale Medien,

- Erneuerung der Lüftung im Bereich der Aula sowie in den Vortragsräumen,

- Erneuerung von Bodenbelägen in Klassenräumen und Fluren aufgrund eines angepassten Raumkonzeptes,

- Demontage der bestehenden Abhangdecken in den Klassenräumen und Erneuerung "gemäß festgelegten Baustandards".

Mit den jetzt investierten sechs Millionen Euro ist es aber noch lange nicht getan - auch daran lässt die Stadt keinen Zweifel: So stehe eine energetische Sanierung der Außenfassaden und Dachflächen noch aus. Sie soll ab 2021 erfolgen, "sofern Mittel zur Verfügung stehen".

Quelle: RP
 
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