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Leverkusen
Stadt übernimmt für Klinikum eine Sieben-Millionen-Ausfallbürgschaft

Leverkusen. Ohne Diskussion hat der Stadtrat dem Beratungspapier zur Gewährung einer Ausfallbürgschaft durch die Stadt fürs Klimikum zugestimmt. Demnach übernimmt sie für das Klimikum eine Ausfallbürgschaft in Höhe von sieben Millionen Euro "für einen zur Finanzierung des Ausbaus und der Aufstockung des Gebäudes 1L benötigten Investitionskredit".

Das Gebäude im Gesundheitspark soll unter anderem für die Bereiche Kreißsaal, Kardiologie und Arztdienste Neurologie ausgebaut und aufgestockt werden.

Im Finanzausschuss hatte Erhard Schoofs (Bürgerliste) noch spitz gefragt, wie eine Stadt, die selbst finanziell am Abgrund stehe, für solch eine hohe Summe bürgen könne. Finanzdezernent Frank Stein hatte geantwortet, dass der Fall, dass die Stadt tatsächlich bürgen müsse, gar nicht eintreten werde. Und: "Außerdem ist die Stadt Leverkusen überall ein gern gesehener Schuldner."

(LH)
 
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