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Leverkusen
Wirths ist nun auch offiziell Schulleiterin

Leverkusen: Wirths ist nun auch offiziell Schulleiterin
Die Neue an der Spitze der Theodor-Heuss-Realschule: Andrea Wirths (50) leitete zuletzt eine Schule in Bergisch Gladbach. FOTO: Matzerath
Leverkusen. Die 50-Jährige, die die Theodor-Heuss-Realschule in Opladen schon seit März leitete, wurde nun offiziell von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn Willkommen geheißen. Sie hat gleich viel zu tun. Von Tobias Brücker

Das neue Schuljahr ist noch keine zwei Wochen alt - und schon gibt es an der Theodor-Heuss-Realschule (THRS) in Opladen etwas zu feiern. Denn: Andrea Wirths ist nun ganz offiziell neue Schulleiterin. Die 50-Jährige ist Nachfolgerin der aus dem Amt geschiedenen Jutta Hoede-Schneckenbruger. Mit einer kleinen, charmanten Feier, der auch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn beiwohnte, wurde Wirths nun offiziell Willkommen geheißen.

Obwohl eine echte Begrüßung doch etwas anders aussieht, kennen die Lehrkräfte und Schüler die Neue, wie sie sich selber auch nennt, doch schon seit dem 30. März. Seit diesem Datum betreute die 50-Jährige die THRS schon an zwei Tagen in der Woche - und das neben der Leitung ihrer alten Schule in Bergisch Gladbach. Die Marie-Curie-Realschule dort schließt jedoch. So kam der Wechsel nach Opladen zustande.

Ein Wechsel, über den sich Wirths sehr freut: "Die Größe der Schule ist für mich neu und eine Herausforderung, die ich aber bewusst angenommen habe", sagt sie. Und diese Herausforderungen traten schneller auf, als es ihr wohl lieb gewesen wäre, begann ihr erstes volles Schuljahr doch nicht wie gewünscht. Unter anderem fielen Telefon und Internet tagelang aus. Und auch das Unternehmen, das die hungrigen Münder der rund 800 Schüler in den Pausen stopfen sollte, sprang am ersten Schultag ab. Ärger war vorprogrammiert.

Neben diesen kurzfristigen Reparaturmaßnahmen verfolgt Wirths, die seit 1992 Deutsch und Englisch unterrichtet und schon mit zwölf Jahren Lehrerin werden wollte, aber auch langfristige Ziele. "Ich will den ohnehin positiven Ruf der Schule erhalten und noch weiter verbessern. Und das möchte ich mit der Schulgemeinschaft schaffen, gemeinsam." Vorgesehen sind insbesondere ein Ausbau der Berufsvorbereitungen und die Entwicklung einer neuen Homepage.

Auch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn lies es sich nicht nehmen, einige Worte an die rund 70 anwesenden Eltern, Lehrer und Schüler zu richten. Dabei erinnerte er an den Zustand der Schule vor 2003. Damals hatte die THRS vier Standorte, die in ganz Opladen verteilt waren. Lehrer mussten so immer zwischen den Gebäuden wechseln.

Seit zwölf Jahren gehört dies der Vergangenheit an - ein Luxus, den sich die Stadt trotz klammer Kassen leistete, wie Buchhorn betonte. "Seitdem bereitet die Theodor-Heuss-Realschule die Schüler gut auf das Berufsleben vor. Und ich danke der Schule dafür, dass sie das übernimmt", erzählt er weiter. Des Weiteren habe Wirths in einem Eignungsverfahren des Landes NRW nachgewiesen, dass sie die Kompetenz besitzt, eine solche Schule zu leiten. "Ich weiß, dass sie überzeugte Lehrerin ist. Das ist besonders wichtig." Auch, um kurzfristige Katastrophen wie Telefon- oder Essen-Ausfall zu beheben.

Quelle: RP
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