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Meerbusch
Feuerwehr ärgert sich über unnütze Alarmierungen

Meerbusch. In der Nacht zu gestern war es eine Katze auf dem Dach, in der Nacht zuvor Enten und Tauben: Immer häufiger rufen Meerbuscher die Feuerwehr an, weil sie glauben, dass ein Tier in Not ist. Die rückt natürlich aus, weil es sich ja um einen Notfall handeln könnte. "Das ist es aber fast nie", so Feuerwehrsprecher Frank Mohr. "Eine Katze auf dem Dach geht von dort auch alleine wieder runter." Das Problem: Er und seine Kollegen rücken oft mit großem Gerät aus, das genau in dem Moment für einen "echten" Einsatz nicht zur Verfügung stünde. Mohr: "Was wäre denn, wenn wir zu einer Katze in Büderich gerufen würden und es in der Zeit in Nierst in einer Wohnung brennt und wir mit dem Hubwagen viel zu lange brauchen, um dort jemanden zu retten?"

(ak)
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