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Meerbusch
Kletterparcours für den Schulhof

Meerbusch. Pausenhof der Grundschule am Wienenweg wird für 120 000 Euro renoviert.

Schulkinder wollen und müssen in den Pausen toben können, um danach im Unterricht wieder aufmerksam zuhören zu können. "Der Pausenhof des zukünftigen Grundschulverbundes am Wienenweg bietet gar keine Spiel- und Bewegungsanreize", konstatierte Michael Betsch, Leiter des städtischen Bereiches Grün, im Schulausschuss.

Da das Schulgebäude bisher als Hauptschule genutzt wurde, waren Sandkästen und Schaukeln nicht nötig. Reiner Asphalt beherrscht die Freiflächen um und vor den Gebäuden. Die Verwaltung schlägt vor, im Sommer eine natur- und erlebnisorientierte Umgestaltung zu realisieren, ehe die neue Grundschule ihren Betrieb aufnimmt. Seit Februar sind bereits die Schüler der Barbara-Gerretz-Schule dort untergebracht. "Da die Schüler oft auch in den Nachmittagsstunden auf dem Schulgelände betreut werden, ist ein spielerisches Angebot dringend notwendig", so Betsch, der die in seinem Fachbereich erstellten Pläne vorstellte. Das Gelände soll gedanklich in zwei Bereiche unterteilt werden. Im Bereich vor dem Eingang der Schule soll es beim asphaltierten Untergrund bleiben, dieser allerdings durch verschiedene Elemente wie Sitzpodeste aus Holz aufgelockert werden.

Im zweiten Bereich könnte eine Bewegungs- und Spiellandschaft entstehen, deren Untergrund zum großen Teil aus Sand besteht. "Ich habe festgestellt, dass auch Grundschulkinder noch gerne im Sand buddeln", meinte Betsch. Schaukel- und Kletterelemente werden dort aufgestellt. Der Clou ist jedoch ein anspruchsvoller Seil- und Kletterparcours, auf dem sich die Kinder entlang hangeln können. "Dort kann auch Sportunterricht stattfinden", so Betsch. Zum Ausruhen soll es Sitzelemente aus Baumstämmen und Natursteinquadern geben, um die Pflanzen aus der einheimischer Flora eingesetzt werden. Ein schneckenförmiger und begehbarer Kreisel bietet zudem einen guten Rundumblick.

Die Pläne kamen bei den Ausschussmitgliedern gut an. Lediglich die FDP stieß sich an den veranschlagten Kosten von 120.000 Euro und stimmte gegen den Beschlussvorschlag.

(kir)
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