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Meerbusch
Mataré: Schule nutzt Halle jetzt doch für Sport

Meerbusch. Zehn Kurse des Büdericher Mataré-Gymnasiums können die Turnhalle nun doch ab Montag nutzen. Es sei intern nach einem Gespräch mit der Stadtverwaltung noch mal einiges geklärt worden, so Schulleiter Christian Gutjahr-Dölls - mit dem Ergebnis, dass eine "Teilnutzung" der Halle möglich sei.

Die Turnhalle stand seit August nicht mehr zu Verfügung, war monatelang als Flüchtlingsunterkunft genutzt worden. Die Stadt will sie jetzt renovieren, hat mit den ersten kleineren Arbeiten angefangen, wartet für die große Sanierung mit veranschlagten 600.000 Euro aber auf eine Kostenzusage von Bezirksregierung und Land. Von dort war signalisiert worden, dass eine weitere baufachliche Stellungnahme eingeholt werde, bevor es ein Okay für die Übernahme der Kosten gebe. Entscheidend ist, ob die Arbeiten allein durch die Flüchtlinge nötig geworden seien oder sowieso angefallen wären. Bis zur Entscheidung renoviert die Stadt zumindest die Turnhalle und einen Teil der Nebenräume. Zwei Umkleiden - eine für Jungen, eine für Mädchen - seien nutzbar, sagt Gutjahr-Dölls. Für die Schule bedeutet das, dass sie die Schüler für den Sportunterricht nicht mehr nach Düsseldorf fahren müssen. Dort hatte der Unterricht in einer Hockeyhalle stattgefunden. "Es bleibt aber dabei, dass wir unseren restlichen Sportunterricht in der Maria-Montessori-Gesamtschule und in der Badmintonhalle am Eisenbrand machen", so der Schulleiter. Von den rund 26 Sportkursen könnten jetzt etwa zehn pro Woche in der eigenen Turnhalle stattfinden. Sobald das Land die Kostenzusage gegeben hat - in etwa zwei Woche - kann die Stadt alle weiteren Räume wie Duschen und Toiletten instand setzen.

(ak)
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