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Meerbusch
Schützen engagieren sich sozial

Meerbusch. Eine Auktion gestern beim Frühschoppen in Ossum-Bösinghoven brachte 4000 Euro für das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf Von Mike Kunze

"Zum ersten, zum Zweiten, zum Dritten ..." - der Ossum-Bösinghovener Schützenmajor Daniel Peters schlüpft am Schützenfestmontag immer wieder in die Rolle des Auktionators. Höhepunkt des gestrigen Frühschoppens war die Jagd auf eine Planwagenfahrt mit Bedienung durch die Grünen Husaren. Mit 500 Euro stach die Marinekompanie alle anderen Mitbieter aus. Dieses und andere Versteigerungs-Objekte vom Eisschrank bis zur Kanufahrt stellen die einzelnen Schützenkompanien zur Verfügung, die jeweils selbst auch kräftig mitbieten. Was den Schützenbrüdern eine Riesengaudi ist, gehört aber tatsächlich zum sozialen Engagement der Bruderschaft. Wenn Daniel Peters die Preise gekonnt in die Höhe treibt, kommt das nicht etwa den Schützen, sondern dem Kinderhospiz Regenbongenland in Düsseldorf zugute. Diesmal brachte die Versteigerung rund 4000 Euro für diesen guten Zweck ein.

Natürlich machen sich die Schützen auch auf andere Art um ihre Gemeinschaft, das Dorf und viele andere verdient. Deshalb konnte Brudermeister Karl-Heinz Teeuwen in diesem Jahr auch Stefan Booksch, Peter Stolla, Christian Morsek, Minister Ralf Hofmann, Ex-König Roland Schiffer, General Karl Wilhelm Schmelzer sowie die Schatzmeister Andreas Knaup und Michael Ziebarth mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften auszeichnen.

Beim Schützenfest werden nicht nur die Geehrten gefeiert. Jedenfalls war die Stimmung an allen Tagen hervorragend. Während Helene-Fischer-Double Jenny am Sonntag atemlos von der Bühne bis zum Königsthron wirbelte, waren es gestern die Gäste aus den umliegenden Orten, die dem Königshaus zur Regentschaft gratulierten.

Eine kleine Korrektur: Auf dem Foto in der gestrigen RP-Ausgabe ist nicht Daniela Brockers neben König Rainer Brockers zu sehen, sondern Prinzessin Franziska Brockers. Sie legt Wert auf die Feststellung, dass sie keinen schwarzen Hosenanzug, sondern ihre Jungschützenuniform an dem Tag getragen hat.

Quelle: RP
 
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