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Meerbusch
Strümp: Blackbox soll bald den Verkehr zählen

Meerbusch. Der Bürgerverein Kleene Strömper kämpft weiter für eine Verkehrsberuhigung auf der Xantener Straße. Hoffnung macht eine "Black Box", die bald den Verkehr zählen soll. Ungebremst rollt der Verkehr derzeit noch mitten durch Strümp, obwohl einige Meter weiter in Lank die Geschwindigkeit auf 30 reduziert ist und Kreisverkehre gebaut wurden. Nur wenige Verbesserungen konnten die Strümper bisher durchsetzen - zum Beispiel zwei Fußgängerquerungen und die Verschiebung des Ortsschilds. "Wir wollen heute weitere Vorschläge sammeln", sagte Hubert van Hees, zweiter Vorsitzender des Vereins, bei einer Bürgerversammlung im Meridias-Seniorenheim.

Über neue Entwicklungen berichtete zunächst Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. So werde die neue Furt am Bergfeld nicht wie versprochen bis Sommer realisiert, sondern erst in der zweiten Jahreshälfte, weil sich die Ausschreibung durch Straßen NRW verzögert habe. Jedoch können sich die Strümper demnächst über taktile und akustische Signale an den Ampeln Schlossstraße und Buschstraße freuen, die im Zuge einer neuen Ampel an der A44-Abfahrt eingerichtet werden. Die Grünphase für Fußgänger soll verlängert werden.

Außerdem wird über Wochen eine "Blackbox" aufgestellt, die die Zahl und die Geschwindigkeit des Verkehrs misst. Im Fokus stand danach die Furt in Höhe des Seniorenheims. Die Bürger forderten einen Zebrastreifen, Warnblinkanlage oder Ampel, weil weder Senioren noch Schulkinder hier sicher queren können. Ansonsten würden sie demonstrieren.

(kir)
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