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Meerbusch
Sturm der Verwüstung

Meerbusch: Sturm der Verwüstung
Spätfolge: Noch im November musste die Stadt Bäume fällen,
Meerbusch. Heute vor einem Jahr tobte Orkan "Ela" durch Meerbusch — mit desaströsen Folgen

Viele Meerbuscher können sich noch genau daran erinnern, wo sie sich befanden, als "Ela" heute vor einem Jahr durch die Stadt im Grünen toste: Sie tanzten beim Büdericher Schützenfest im 2000-Mann-Zelt auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz, als der Orkan kam. Dem umsichtigen Verhalten der Bruderschaft ist es zu verdanken, dass keine Verletzten oder Toten zu beklagen waren: Sie evakuierten das Zelt gegen 21 Uhr, bevor der Sturm es stark beschädigte. Erst tags drauf wurde das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar: Bäume lagen auf Autos, Äste blockierten Straßen und Schienen, die Büdericher Weihnachtsbeleuchtung hing zerfetzt in den Baumwipfeln.

Rund 160 Bäume mussten gefällt werden.

Die Aufräumarbeiten zogen sich über Monate hin. Obwohl das Team des Bauhofs täglich mit 50 Mann im Einsatz war, die Freiwillige Feuerwehr half - es dauerte Wochen, bis einzelne Gefahrenbereiche wie der Büdericher Friedhof wieder für die Öf- fentlichkeit freigegeben wurden. Viele Meerbuscher engagierten sich für die Wiederaufforstung: Vergangenen Monat wurde bei einer Feierstunde der letzte von 123 neuen, gespendeten Bäumen gepflanzt. mrö

Quelle: RP
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