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Mettmann
Campus öffnet seine Türen: Tipps für den Nachwuchs aus der Region

Mettmann. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Bochum bietet der Campus Velbert/Heiligenhaus fünf ingenieurwissenschaftliche Studiengänge an: Mechatronik und Informationstechnologie, Mechatronik und Produktentwicklung, Technische Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Am Samstag konnten sich alle Interessierten beim Tag der offenen Tür über diese Studiengänge informieren. "Die Studenten können hier ein Vollzeit- oder ein duales Studium absolvieren. Unsere Schwerpunkte sind dabei die Mechatronik und die technische Informatik", sagte Christine Heinrichs, am Campus für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Auch die Labore waren geöffnet und Professoren präsentierten praktische Arbeiten aus den Studiengängen. Von Anneke Schultz

Die Hochschule arbeitet mit über hundert Firmen aus dem Kreis Mettmann und darüber hinaus zusammen. Acht davon stellten sich ebenfalls vor. Peter Kemsies, bei der Firma Huf Leiter für die Berufsausbildung, erzählte: "Wir sind hier bei jedem Tag der offenen Tür vertreten. So können wir uns als Firma präsentieren und auf unser Ausbildungsangebot aufmerksam machen." Huf produziert verschiedene Systeme für die Automobilindustrie und stellt jedes Jahr drei bis vier duale Studenten ein. Zwei Tage in der Woche sind die Studenten dann im Betrieb, drei Tage in der Hochschule. Peter Kemsies ist überzeugt vom Tag der offenen Tür: "In der Bewerbungsphase erhalten wir oft Bewerbungen von Schülern, die sich vorher auch hier informiert haben. Es ist einfach eine gute Veranstaltung." Ein weiterer wichtiger Punkt auf dem Weg zum Studium: eine ordentliche Bewerbungsmappe. Auch dazu konnten sich die Schüler informieren. Neben einem kostenlosen Fotoshooting für das perfekte Bewerbungsfoto gab es auch einen Stand der Arbeitsagentur Mettmann, an dem die Schüler Tipps für ihre zukünftigen Bewerbungen bekamen. "Der Bedarf ist hier wirklich groß. Ich sehe eigentlich keine fehlerfreien Bewerbungen", sagte Susanne Herzgen von der Arbeitsagentur. Viele scheitern daran, ihre Bewerbung in ein geeignetes Online-Format wie PDF umzuwandeln oder überprüfen ihre Bewerbung nicht ausreichend. Bewerbungsfotos sind oft in schlechter Qualität oder Selfies, die mit dem Smartphone aufgenommen wurden. Herzog: "Das geht natürlich gar nicht. Ein guter Tipp: Die fertige Bewerbung an sich selbst per Email schicken. So kann man genau überprüfen, wie die Bewerbung beim Unternehmen ankommt und peinliche Fehler vermeiden." Pascal Hajda und Lukas Wrobel, beide 17 Jahre alt, besuchen die elfte Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Hagen und sind eigentlich schon immer technisch interessiert gewesen. Sie informierten sich über den Studiengang "Technische Informatik" und sind froh über den Tag der offenen Tür: "Es ist super, dass wir uns hier informieren können und dann wissen, worauf wir uns bei dem Studium einlassen." Beide wollen sich noch andere Hochschulen und Universitäten angucken und dann in Ruhe entscheiden.

Das Angebot am Campus Velbert/Heiligenhaus hat sie schon einmal begeistert und in ihrem Berufswunsch bestätigt: "Besonders gut hat uns der 3D-Drucker gefallen. Wir haben bis jetzt nur welche im Internet oder Fernsehen gesehen", sagten die beiden Schüler.

Quelle: RP
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