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Mettmann
Karneval der Tiere mal ganz anders

Mettmann: Karneval der Tiere mal ganz anders
Eine tolle schauspielerische Leistung boten die Schüler der Carl-Fuhlrott-Realschule mit ihrem Theaterstück. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Der Saal der Neandertalhalle ist gut gefüllt, die Grundschüler reden noch aufgeregt miteinander, als das VHS-Sinfonieorchester unter der Leitung Leitung Karl-Heinz Kensches zu spielen beginnt. Schon bald darauf herrscht Stille im Saal und es ist nur noch Rossinis "Italienerin in Algier" zu hören, während sich der Vorhang langsam hebt. Die Akteure auf der Bühne sind Schüler der Carl-Fuhlrott-Realschule. Von Lucie Sanke

Im Mittelpunkt des Stücks steht Lisa, gespielt von der zwölfjährigen Isabella Rock. Sie leitet in die Geschichte ein: Lisa hat keine Lust für den anstehenden Musiktest über das Stück "Karneval der Tiere" zu lernen, wird von ihrer Schwester Kira (Gina Kopietz) genervt und dann fällt auch noch der Strom aus. Oder wieso ist das Licht plötzlich ausgegangen? Als es wieder hell auf der Bühne wird, steht neben den beiden Geschwistern auf einmal Camille Saint-Saëns (Bence Aroksazallasi), der Komponist des Stückes auf das Lisa doch so gar keine Lust hat. Eine Zeitreise ermöglicht es ihm, zu ihr zu kommen. Und er veranschaulicht die einzelnen Stücke seines Werkes.

Nacheinander treten Schildkröten, Löwen, Elefanten, Vögel, Fische und Schwäne in bunten Kostümen auf und stellen tänzerisch Saint-Saëns' Afrikareise dar. Begleitend dazu spielt das Symphonieorchester die Werke des Komponisten. Nicht nur die tänzerischen Einlagen sind beeindruckend - vor allem, wenn man bedenkt, dass die etwa 80 Kinder im vergangenen Jahr nur einmal wöchentlich dafür geprobt haben. Auch die schauspielerische Leistung der jungen Darsteller ist bemerkenswert. "Die Kinder haben wirklich bei null angefangen", erklärt Lehrerin Ingrid Amelung, die die Idee zum Projekt hatte.

Quelle: RP
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