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Handball
Frauen-Handball: Mettmann baut nach der Pause im Angriff ab

Mettmann. SV Straelen - Mettmann-Sport (Frauen) 27:19 (11:10). (özi) Auch wenn sie sich bei dem heimstarken Oberliga-Dritten SV Straelen nicht unbedingt Punkte ausgerechnet hatte, war ME-Sport-Spielertrainerin Sabrina Berten nach dem Abpfiff doch enttäuscht. Aufopferungsvoll kämpfte ihr Team gegen die Gastgeberinnen und agierte bei wechselnden Führungen auf Augenhöhe. Davon zeugten Spielstände wie 5:5 (13.) und 9:9 (26.). Zur Pause sahen sich die Mettmannerinnen lediglich mit 10:11 im Hintertreffen - und wohl nicht nur bei Berten keimte die Hoffnung auf eine Überraschung auf.

Erfolgreich hatten die ME-Sport-Handballerinnen bis dahin das befürchtete Tempospiel des SVS unterbunden. Lediglich im Angriff wollte Berten in der zweiten Halbzeit an den Stellschrauben drehen. Das gelang gar nicht. Die Offensive blieb gegen die mittlerweile auf eine 6:0Formation umgestellte Abwehr der Gastgeberinnen weiterhin harmlos. Zu sehr achtete die stark spielende Lena Wiedemann in der Rückraummitte auf ihre Nebenleute. Mit etwas mehr Mut wäre sie für den Gegner unberechenbarer und für ihre Mannschaft effektiver. Da auch Carla Beckmann unter ihren Möglichkeiten blieb, gab es für die Gäste nur noch wenige Treffer. Lediglich Jennifer Bork wusste in der Offensive zu überzeugen. Zu allem Überfluss schlichen sich dafür ausgerechnet im Mettmanner Prunkstück, der Deckung, immer mehr Fehler ein.

Über 13:17 (38.) gerieten die MESport-Handballerinnen mit 16:25 in Rückstand. Der betrug am Ende acht Tore, als endlich der Abpfiff ertönte. "Wir haben gesehen, dass wir auch gegen Spitzenteams mithalten können", sagte Sabrina Berten, die aus der Niederlage vor allem die positiven Aspekte hervorhob.

ME-Sport: Kühl - Berten (2/1), Bork (6), Habekost (3), Fehlauer (3), Beckmann (2), Heidkamp (1), Wiedemann (2/1), Bohe, Thanscheidt.

Quelle: RP
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