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Lokalsport
ME-Sport hat die Aufbau-Rolle satt

Mettmann. Der Handball-Oberligist diente zuletzt zu oft als Punktelieferant.

TV Vorst - Mettmann-Sport (erd) Die Handballer des TV Vorst dürften sich sehr auf das Treffen mit Mettmann-Sport freuen, das heute (19.30Uhr) in der Rudi-Demers-Halle stattfindet. Denn die Mannschaft von ME-Sport-Trainer Jürgen Tiedermann dient aktuell als der Aufbaugegner für kriselnde Teams der Oberliga. Nach Dinslaken, der nach verpatztem Saisonstart mit dem Sieg gegen die Kreisstädter auf die Erfolgsspur zurückfand, verhalfen Jonas Isenburg und Co. auch Krefeld-Oppum zu ihren ersten Punkten. Dabei könnte der Aufsteiger nach drei Niederlagen selbst dringend einen Sieg gebrauchen. Das ist auch Coach Tiedermann klar. "Wir benötigen jetzt dringend ein Erfolgserlebnis, um nicht noch mehr zu verkrampfen", sagt der erfahrene Übungsleiter, der sich nicht hinter den Verletzungen wichtiger Akteure versteckt.

Vielmehr fordert "Tiede" seine Auswahl auf, wieder zu der Leichtigkeit der vergangenen Spielzeit zu finden. "Die Mannschaft muss einfach an sich glauben und in der Trainingswoche wieder Vollgas geben", sagt Tiedermann. Das ist ihm und seinem Trainerstab auch gelungen. "Wir haben versucht, die Jungs wieder aufzubauen. Sie sind ja auch trotz der personellen Engpässe absolut gewillt alles zu geben", sagt der der Trainer über seine Trainingseindrücke.

Dem Mettmanner ist bewusst, dass sein Team beim TVV, die von TV Ratingens ehemaligem Trainer Ron André betreut werden, ein heißer Tanz erwartet. Denn mit Tim Wittenberg (Handbruch), Jan Schirweit (Muskelfaserriss an der Wade) und Christian Kruse (Rückenoperation) fehlen weiterhin einige Akteure. Zudem sind einige nach ihren Verletzungen noch lange nicht bei 100-Prozent ihrer Leistungsvermögen. Daher erwartet der Coach von seinen Jungs im Angriff beim Tabellenletzten auch keine Wunderdinge. "Da kann es nicht natürlich noch nicht so optimal laufen", schaut Tiedermann voraus. Aber aus einer guten Abwehr heraus, könnte Mettmann zu einfachen Treffern kommen und die Punkte nach Hause fahren. Denn Aufbaugegner will der Mettmann-Sport definitiv nicht mehr sein.

Quelle: RP
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