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Handball
Unitas unterliegt den Panthern

Hsg. Die Haaner laufen zu Beginn jeder Halbzeit einem Rückstand hinterher - und deshalb fehlt dem Oberliga-Team in der Schlussphase die nötige Kraft. Von Birgit Sicker

Bergische Panther - DJK Unitas Haan 32:29 (14:14). Die Unitas-Handballer erlebten in der Oberliga den nächsten Rückschlag. "Unsere Konstanz ist beeindruckend inkonstant", stellte Ronny Lasch nach der Niederlage im Bergischen fest. Denn erneut sah der Haaner Trainer eine Berg- und Talfahrt seiner Mannschaft - mit dem besseren Ende für die Hausherren. "Für die Oberliga ist das einfach zu wenig. Wenn wir das nicht konsequent abstellen, bekommen wir Probleme und setzen uns im Tabellenkeller fest", betonte Lasch.

Wie schon in den ersten Meisterschaftsbegegnungen in dieser Saison verschliefen die Unitas-Handballer den Start und sahen sich nach zehn Minuten mit 1:6 im Hintertreffen. In der Folge bliesen die Gäste nach einer Auszeit zwar erfolgreich zur Aufholjagd und verkürzten auf 5:6 (15.), doch das kostete Kraft - und die sollte letztlich in der Schlussphase fehlen. Den 8:9-Rückstand drehten die Haaner dann in eine 12:9-Führung (22.) um, doch Sicherheit brachte das nicht. Vielmehr entwickelte sich in der Folge eine hart umkämpfte Begegnung. Letztlich gingen die beiden Kontrahenten mit einem 14:14-Unentschieden in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Erneut kamen die Haaner nur schleppend aus den Startlöchern. Die Bergischen Panther nutzten die günstige Gelegenheit und setzten sich in den ersten fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff auf 18:15 ab. Dann kamen die Gäste wieder heran, glichen zum 19:19 (40.) aus. Doch die Hausherren zogen wieder auf 22:19 davon - und das Lasch-Team egalisierte zum 22:22 und 23:23. Danach hatten die Haaner jedoch ihr Pulver verschossen. Die Truppe von Boris Komuczki erarbeitete sich von neuem einen Drei-Tore-Vorsprung, den sie in der Folge entschlossen verteidigte. "Großes Kompliment an die Mannschaft. Aber wir haben auch gesehen, dass wir noch viel Luft nach oben haben", stellte Marcel Mutz, Co-Trainer der HSG, fest.

Ronny Lasch sieht hingegen schwere Zeiten auf seine Truppe zukommen. "Mit dieser Leistung gewinnt man keinen Blumentopf", sagte der Unitas-Coach mit Nachdruck. Und unterstrich: "Uns gelingt zwar immer wieder die Aufholjagd, aber am Ende fehlen uns dann die Körner." Gerade die einfachen Fehler taten der Mannschaft weh. "Die Panther mit ihren guten Leuten haben das bestraft." Für Lasch ist mit Blick auf die Tabelle und die nächsten Partien klar: "Jetzt stehen wir unter Druck, aber den haben wir uns selbst aufgebürdet." In den nächsten zwei Wochen will der Trainer seine Truppe nun in die richtige Spur bringen, damit am 17. Oktober im nächsten Heimspiel gegen die Zweitvertretung von TuSEM Essen endlich alles rund läuft.

Unitas Haan: Graedtke, Heinrichsdorff, Goeken - Sorgnit, Mühlenhaupt, Blau, Schmalbuch, Obermeier, Krüger, Klasmann, Kreisköther, Verholen, Rosiak.

Quelle: RP
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