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Mönchengladbach
Bleichwiese verkauft - Gladbach-Dock sucht neue Bleibe

Mönchengladbach: Bleichwiese verkauft - Gladbach-Dock sucht neue Bleibe
Das wird es an dieser Stelle nicht mehr geben. Das "Gladbach Dock" muss umziehen, weil die Bleichwiese bebaut wird. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach. Im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Ratssitzung fiel der Startschuss für den Bau der Roermonder Höfe zwischen Lüpertzender- und Fliethstraße. Der niederländischen Bauunternehmers Piet van Pol ist neuer Eigentümer der Bleichwiese. Von Inge Schnettler

Bis zum vergangenen Jahr hatten sonnenhungrige Gladbacher das Strandfeeling in den Liegestühlen am künstlich geschaffenen See genießen können. Und theoretisch hätte das "Gladbach-Dock" 2015 noch einmal eröffnen können. Das wird aber nicht geschehen. Frank Klix vom Gastronomie-Betreiber Vita GmbH hatte sich entschieden, nichts mehr zu investieren. Da wäre eine große Summe nötig gewesen. "Die Wasserleitung wurde durchtrennt, und vieles ist zerstört worden", sagt er. Neben den nötigen Reparaturen hätte er zudem den See und die Bepflanzung erneuern müssen. Dieser immense Einsatz von Kraft, Zeit und Geld habe sich für die kurze Saison bis September, wenn die Bagger anrücken, nicht gelohnt.

Nun ist Frank Klix auf der Suche nach einer Alternativfläche. Die Masterplaner hatten den neuen Platz für das Gladbach-Dock gedanklich und planerisch an den Geroweiher verlegt. "Dieser Platz ist auf jeden Fall unser Favorit", sagt der Gastronom. Aber er sei offen für andere Orte. "Wir machen einen Rundgang und schauen mal, wo sich unsere Idee sonst noch verwirklichen lassen könnte." Reizvoll findet er die Uferzone der Niers. "Das Dock muss nicht zwangsläufig mitten in der Stadt sein", sagt Klix. Die Neusser "Kiesgrube" liege beispielsweise mitten im Industriegebiet. "Und das läuft super da."

Zwischen der Fliethstraße und der Lüpertzender Straße entsteht ein ganz neues Viertel. Architekt Dr. Burkhard Schrammen will auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbads eine neue Bebauung mit Einheiten zum Wohnen und Arbeiten für gehobene Ansprüche errichten. Damit meint er exklusive Penthouse-Appartements, zentrales Wohnen für Senioren in drei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern, Büros auf 7200 Quadratmetern Fläche und eine Gastronomie.

Quelle: RP
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