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Mönchengladbach
Büschgens als Dezernent im Gespräch

Mönchengladbach. Der SPD-Ratsherr wird als Nachfolger von Ordnungsdezernent Hans-Jürgen Schnaß gehandelt. Fraktionschef Heinrichs wiegelt ab: Man schaue sich um. Von Dieter Weber

Bei der SPD laufen jetzt die Gespräche über die Besetzung der Beigeordneten-Stelle von Ordnungsdezernent Hans-Jürgen Schnaß an. Ein Name als möglicher Nachfolger wird bereits genannt: Oliver Büschgens, SPD-Ratsherr und derzeit persönlicher Referent der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD), soll ein Kandidat sein. Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs will den Namen seines Parteifreundes zwar nicht bestätigen, sagt aber: "Es ist oft so, dass bei der Besetzung von Stellen parteiinterne Kandidaten aus der Stadt selbst genannt werden oder sich für eine derartige Position interessieren. Wir schauen uns derzeit intensiv nach möglichen Kandidaten um - vor allem auch außerhalb Mönchengladbachs."

Die SPD hat das Vorschlagsrecht für die Beigeordneten-Stelle. Das sieht der Kooperationsvertrag mit der CDU vor. Noch vor Karneval will Heinrichs mit seinen Stellvertretern Monika Berten und Horst-Peter Vennen das weitere Vorgehen präzisieren und dann nach Aschermittwoch Verfahren und weitere Vorgehensweise in der Fraktion beraten. Bis dahin, so wird erwartet, liegt auch die Zustimmung aus dem NRW-Innenministerium vor, dass Hans-Jürgen Schnaß von seinem Beigeordneten-Amt beurlaubt wird: Er ist jetzt bereits Vorsitzender des "Stadtbetriebs Mönchengladbach" und gleichzeitig noch städtischer Ordnungsdezernent. Anfang März soll die Beigeordneten-Stelle neu ausgeschrieben werden, in der April-Ratssitzung soll die neue Frau bzw. der neue Mann für die Verwaltungsspitze gewählt werden.

Allgemein ist bekannt, dass die SPD über ein gutes parteiinternes Netzwerk verfügt, aus dem immer wieder qualifiziertes Personal für Führungspositionen rekrutiert wird. Felix Heinrichs selbst verfügt inzwischen über sehr gute Kontakte. Beim jüngsten Bundesparteitag, bei dem er als Delegierter dabei war, soll er Gespräche mit möglichen Schnaß-Nachfolgern geführt haben. Das Anforderungsprofil ist eindeutig: Die oder der Neue muss Verwaltungserfahrung haben, aber auch politisch denken.

Quelle: RP
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