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Kommentar
Der Nordpark wird mit Leben gefüllt

Man muss es so deutlich sagen: Van Laack war das erste Unternehmen, das das Potenzial des Nordparks erkannte. Die Ankündigung des Hemdenherstellers, seinen Hauptsitz dorthin zu verlagern, fiel Ende 2004 mit dem Spatenstich für das Hockeystadion zusammen. Außer dem Borussia-Park gab es damals noch nichts Fertiges zu sehen auf dem Areal, das mittlerweile floriert. Letzteres nicht nur, aber ganz sicher auch dank der einstigen Initialzündung durch van Laack.

Die Planungen, die Christian von Daniels jetzt vorstellt, gehen noch einen Schritt weiter. Und sie sind wieder richtungsweisend: für das Unternehmen, das damit für sich eine neuartige, vielleicht zukunftsweisende Form des Einzelhandels durchspielt. Aber auch für den Nordpark. Denn dort wird bisher in erster Linie gearbeitet, er wirkt aber darüber hinaus etwas steril - Aufenthaltsqualität sucht man (Ausnahmen bestätigen die Regel) meist vergebens. Der Van-Laack-Neubau öffnet das Gelände für eine breitere Öffentlichkeit. Und leistet so einmal mehr wünschenswerte Pionierarbeit.

jan.schnettler@rheinische-post.de

Quelle: RP
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